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	<title>Kommentare zu: Die Bier-Regel für anonyme Kommentatoren</title>
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		<title>Von: Von Bierregeln und anderen Schnapsideen &#171; Hose&#38;Dose</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/05/02/die-bier-regel/comment-page-1/#comment-202</link>
		<dc:creator>Von Bierregeln und anderen Schnapsideen &#171; Hose&#38;Dose</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2009 06:41:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] könntest du ja auch ein Mexikaner sein. Drittens würde das aber auch bedeuten, dass ich deiner Kritik zustimmen und dir damit Recht geben würde. Dem ist aber nicht so.   Zu allererst gilt [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] könntest du ja auch ein Mexikaner sein. Drittens würde das aber auch bedeuten, dass ich deiner Kritik zustimmen und dir damit Recht geben würde. Dem ist aber nicht so.   Zu allererst gilt [...]</p>
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		<title>Von: zentao</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/05/02/die-bier-regel/comment-page-1/#comment-199</link>
		<dc:creator>zentao</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 20:33:18 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber David Bauer
wenn sie über Journalismus schreiben, bin ich mit ihnen ein verstanden, ich bin ein Hobby-Blogger und verdiene kein Geld mit dem Internet und bin im Internet seit Jahren zentao. Wenn jemand mehr wissen will ist das ja durch aus möglich,ich habe meine IP Adresse wie alle. Das Pseudonym ist ein Schutz, den ich mir leiste, das ist aber keine echte Anonymität.  Die Idee mit dem Bier finde ich toll und wenn sie mir ein Mail schicken 
http://zentao.wordpress.com/
könnten wir ja mal ein Bier trinken ( auch eine Sammel-Blogger-Bierrunde wäre möglich, )Ich kann fast überall in der Schweiz hinkommen.
Liebe Grüsse zentao</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber David Bauer<br />
wenn sie über Journalismus schreiben, bin ich mit ihnen ein verstanden, ich bin ein Hobby-Blogger und verdiene kein Geld mit dem Internet und bin im Internet seit Jahren zentao. Wenn jemand mehr wissen will ist das ja durch aus möglich,ich habe meine IP Adresse wie alle. Das Pseudonym ist ein Schutz, den ich mir leiste, das ist aber keine echte Anonymität.  Die Idee mit dem Bier finde ich toll und wenn sie mir ein Mail schicken<br />
<a href="http://zentao.wordpress.com/" rel="nofollow">http://zentao.wordpress.com/</a><br />
könnten wir ja mal ein Bier trinken ( auch eine Sammel-Blogger-Bierrunde wäre möglich, )Ich kann fast überall in der Schweiz hinkommen.<br />
Liebe Grüsse zentao</p>
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		<title>Von: Thinkabout</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/05/02/die-bier-regel/comment-page-1/#comment-197</link>
		<dc:creator>Thinkabout</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 14:08:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbauer.ch/?p=372#comment-197</guid>
		<description>Ein Bier wäre mal eine gute Idee! (meine Mail-Adresse hast Du ja). 

Im übrigen wiederholen sich die Argumente pro und Contra immer wieder neu. Es gibt leider keine Antwort, die per se für alle Fälle gelten würde. 
Darum wünschte ich mir, dass man den Stab der Prinzipien oder gar der Moral bricht, bevor man ihn überhaupt hoch hebt, und sich stattdessen auf Inhalte konzentriert. Einem Text, einem Inhalt ist anzumerken, ob er selbst anonym, engagiert, wahr, ehrlich oder in einer Weise motiviert ist, welche die Meinung als Ganzes fragwürdig macht. 

In aller Regel zumindest. Und eben deswegen gibt es DIE Regel nicht. 

Die Meinungsfreiheit des Staates Schweiz nützt mir vor meinem Chef übrigens in aller Regel herzlich wenig... (so zum Beispiel)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bier wäre mal eine gute Idee! (meine Mail-Adresse hast Du ja). </p>
<p>Im übrigen wiederholen sich die Argumente pro und Contra immer wieder neu. Es gibt leider keine Antwort, die per se für alle Fälle gelten würde.<br />
Darum wünschte ich mir, dass man den Stab der Prinzipien oder gar der Moral bricht, bevor man ihn überhaupt hoch hebt, und sich stattdessen auf Inhalte konzentriert. Einem Text, einem Inhalt ist anzumerken, ob er selbst anonym, engagiert, wahr, ehrlich oder in einer Weise motiviert ist, welche die Meinung als Ganzes fragwürdig macht. </p>
<p>In aller Regel zumindest. Und eben deswegen gibt es DIE Regel nicht. </p>
<p>Die Meinungsfreiheit des Staates Schweiz nützt mir vor meinem Chef übrigens in aller Regel herzlich wenig&#8230; (so zum Beispiel)</p>
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		<title>Von: Leser II</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/05/02/die-bier-regel/comment-page-1/#comment-196</link>
		<dc:creator>Leser II</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 07:57:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbauer.ch/?p=372#comment-196</guid>
		<description>Lieber Leser, das ist nicht richtig. Kritik ist nicht zutreffender oder ehrlicher, wenn sie anonym geäussert wird. Im Gegenteil, all den niederen Instinkten, all den Ressentiments, all den tiefen Kränkungen, dem ganzen Frust des eigenen Scheisslebens kann man als anonymer Kommentator und Blogger so richtig schön freien Lauf lassen, man kann mit Dreck nach denen werfen, die für ihre Arbeit öffentlich ihren Kopf hinhalten, man kann sich an ihnen abarbeiten, ohne dass man dafür Verantwortung übernehmen muss. Im Iran mag das anders sein, aber in der Schweiz herrscht staatlich garantierte Meinungsfreiheit, und es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, anonym zu bloggen oder zu kommentieren. Es gibt Blogger, die sich aus der Anonymität zu Richtern derer aufspielen, die ihren Namen hinhalten, selber aber unangreifbar und unsichtbar bleiben, weil sie ihr präpotenten Kommentare genauso hinter albernen Fantasienamen verstecken wie ihre wahren Motive. 

Der Vergleich mit dem Economist ist übrigens Unsinn, denn die Artikel dort sind nicht anonym, genau so wenig wie sie es früher beim Spiegel waren, denn der Autor ist bekannt: es ist das Redaktionskollektiv des &quot;Economist&quot;, und der hat einen Namen und eine Adresse und namentlich bekannte Chefredaktoren und Redaktoren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Leser, das ist nicht richtig. Kritik ist nicht zutreffender oder ehrlicher, wenn sie anonym geäussert wird. Im Gegenteil, all den niederen Instinkten, all den Ressentiments, all den tiefen Kränkungen, dem ganzen Frust des eigenen Scheisslebens kann man als anonymer Kommentator und Blogger so richtig schön freien Lauf lassen, man kann mit Dreck nach denen werfen, die für ihre Arbeit öffentlich ihren Kopf hinhalten, man kann sich an ihnen abarbeiten, ohne dass man dafür Verantwortung übernehmen muss. Im Iran mag das anders sein, aber in der Schweiz herrscht staatlich garantierte Meinungsfreiheit, und es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, anonym zu bloggen oder zu kommentieren. Es gibt Blogger, die sich aus der Anonymität zu Richtern derer aufspielen, die ihren Namen hinhalten, selber aber unangreifbar und unsichtbar bleiben, weil sie ihr präpotenten Kommentare genauso hinter albernen Fantasienamen verstecken wie ihre wahren Motive. </p>
<p>Der Vergleich mit dem Economist ist übrigens Unsinn, denn die Artikel dort sind nicht anonym, genau so wenig wie sie es früher beim Spiegel waren, denn der Autor ist bekannt: es ist das Redaktionskollektiv des &#8220;Economist&#8221;, und der hat einen Namen und eine Adresse und namentlich bekannte Chefredaktoren und Redaktoren.</p>
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		<title>Von: Leser</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/05/02/die-bier-regel/comment-page-1/#comment-192</link>
		<dc:creator>Leser</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 14:14:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbauer.ch/?p=372#comment-192</guid>
		<description>Schade, denn gerade die anonyme Kritik ist oft die ehrlichste und wertvollste. Denn sie gewinnt und riskiert für sich nichts, es geht alleine um den Inhalt des Feedbacks, nicht um den Absender. Damit meine ich nicht Feedback wie &quot;Deinen Artikel finde ich fade&quot;. Ein solches Feedback bringt für sich gesehen wenig Erkenntnis, erst recht, wenn man den Absender nicht kennt. Ich meine Feedback wie meinen Kommentar hier, der nachvollziehbare Argumente liefert.

Ein Argument wird vielleicht treffender, aber per se nicht zutreffender oder besser, wenn es von Sloterdijk stammt. Ein Macht- oder Interessensverhältnis kann eine offene Kritik hingegen erschweren oder verunmöglichen.

&quot;The Economist&quot; ist die wohl renommierteste Zeitschrift überhaupt. Fast jeder Artikel wird von einem anonymen Feigling geschrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, denn gerade die anonyme Kritik ist oft die ehrlichste und wertvollste. Denn sie gewinnt und riskiert für sich nichts, es geht alleine um den Inhalt des Feedbacks, nicht um den Absender. Damit meine ich nicht Feedback wie &#8220;Deinen Artikel finde ich fade&#8221;. Ein solches Feedback bringt für sich gesehen wenig Erkenntnis, erst recht, wenn man den Absender nicht kennt. Ich meine Feedback wie meinen Kommentar hier, der nachvollziehbare Argumente liefert.</p>
<p>Ein Argument wird vielleicht treffender, aber per se nicht zutreffender oder besser, wenn es von Sloterdijk stammt. Ein Macht- oder Interessensverhältnis kann eine offene Kritik hingegen erschweren oder verunmöglichen.</p>
<p>&#8220;The Economist&#8221; ist die wohl renommierteste Zeitschrift überhaupt. Fast jeder Artikel wird von einem anonymen Feigling geschrieben.</p>
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		<title>Von: Georg (GG)</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/05/02/die-bier-regel/comment-page-1/#comment-189</link>
		<dc:creator>Georg (GG)</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 11:13:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbauer.ch/?p=372#comment-189</guid>
		<description>klingt sehr sinnvoll…

und vielleicht können wir (vielleicht auch mit Seraina) wieder mal ein Bier trinken gehen – auch ohne das ich dich kritisiere : )

Cheers</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>klingt sehr sinnvoll…</p>
<p>und vielleicht können wir (vielleicht auch mit Seraina) wieder mal ein Bier trinken gehen – auch ohne das ich dich kritisiere : )</p>
<p>Cheers</p>
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