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	<title>David Bauer. Journalist+ &#187; Notizblock</title>
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	<description>Ich bringe Wörter in die richtige Reihenfolge. So, dass sie verständlich sind. So, dass sie informieren und unterhalten. So, dass sie Wirkung erzielen.</description>
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		<title>Twitternde JournalistInnen: Die Liste</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:59:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Schnapsidee war es nicht, eine Höhenluftidee allenfalls. Ich war in den Ferien in den Bergen, als ich von der Liste twitternder Journalisten in der Sonntagszeitung &#8220;Der Sonntag&#8221; las: eine mehr oder weniger willkürliche Auswahl twitternder Journalisten, als Fliesstext in eine kleine Box zu einem Text von Ronnie Grob gezwängt. Nach einer Spontanreaktion auf Twitter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Schnapsidee war es nicht, eine Höhenluftidee allenfalls. Ich war in den Ferien in den Bergen, als ich von der Liste twitternder Journalisten in der Sonntagszeitung &#8220;Der Sonntag&#8221; las: eine mehr oder weniger willkürliche Auswahl twitternder Journalisten, als Fliesstext in eine kleine Box zu einem <a href="http://www.sonntagonline.ch/ressort/medien/2052/">Text von Ronnie Grob</a> gezwängt.</p>
<p>Nach einer <a href="https://api.twitter.com/#!/davidbauer/status/153426554058317825">Spontanreaktion auf Twitter</a> habe ich auf dem Handy in Google Docs eine Liste erstellt, in die sich jeder Journalist, jede Journalistin selber eintragen konnte.</p>
<p>Zwei Wochen später umfasst die Liste über 300 Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum, vor allem aus der Schweiz. Mehr noch: Dank verschiedenen Inputs wurde die Liste mit zusätzlichen Informationen angereichert, so dass nun Auswertungen nach <a href="https://docs.google.com/a/davidbauer.ch/spreadsheet/ccc?key=0Au5EaQXOeZRGdHJfcEJ2S0RHcG9XR2hEaVpWc2dFb1E&#038;hl=en_US#gid=4">Redaktion</a> und <a href="https://docs.google.com/a/davidbauer.ch/spreadsheet/ccc?key=0Au5EaQXOeZRGdHJfcEJ2S0RHcG9XR2hEaVpWc2dFb1E&#038;hl=en_US#gid=7">Geschlecht</a> möglich sind.</p>
<p>Am meisten freut mich, dass ich nun dank der Unterstützung von <a href="http://www.loveletters.ch">Oliver Wehn von Loveletters</a> ein Skript habe, das aus der Liste im Google Spreadsheet automatisch eine Twitterliste generiert und diese selbständig aktualisiert.</p>
<p>Insgesamt ein schönes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Journalisten ihre Arbeit nicht alleine machen, sondern mit den heute verfügbaren technischen Mitteln mit einer interessierten Community (die in diesem Fall aus anderen Journalisten bestand, was aber keine Bedingung für solche Projekte ist) zusammenarbeiten. Mit bestem Dank <a href="https://api.twitter.com/#!/patrik_mueller/status/155021411973480449">zurück an den Sonntag</a>.</p>
<ul>
<li><a href="https://docs.google.com/a/davidbauer.ch/spreadsheet/ccc?key=0Au5EaQXOeZRGdHJfcEJ2S0RHcG9XR2hEaVpWc2dFb1E&#038;hl=en_US#gid=0">Die Liste bei Google zum Eintragen</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/davidbauer/journalisten/members">Die Liste bei Twitter zum Followen</a></li>
<li><a href="https://docs.google.com/a/tageswoche.ch/document/d/1rkEACCle7Cpv8afkEwekYIDoXSpfJ9bpPm7so1LZUQQ/edit?hl=de">Einführung: Twitter für Journalisten</a></li>
</ul>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2204&amp;md5=d0cfe18048e70a5711158e2d4b8c2ea3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein 2011: Affaires à suivre</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/12/27/mein-2011-affaires-a-suivre/</link>
		<comments>http://www.davidbauer.ch/2011/12/27/mein-2011-affaires-a-suivre/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 07:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 war ein verrücktes Jahr, ein grossartiges Jahr. Und das beste: Das meiste, was ich 2011 gemacht habe, wird mich 2012 weiter begleiten. Mit dem einen Vorsatz: Mehr Fokus. Das bleibt hängen von 2011: Mein Artikel Was das Erfolgsmodell Sophie Hunger kostet und die daraus entstandene Diskussion Erfolgreiche Onlineprojekte mit Lena Fennell und den Lovebugs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2011 war ein verrücktes Jahr, ein grossartiges Jahr. Und das beste: Das meiste, was ich 2011 gemacht habe, wird mich 2012 weiter begleiten. </p>
<p>Mit dem einen Vorsatz: Mehr Fokus.</p>
<h3>Das bleibt hängen von 2011:</h3>
<ul>
<li>Mein Artikel <a href="http://www.78s.ch/2011/01/26/was-das-erfolgsmodell-sophie-hunger-kostet/">Was das Erfolgsmodell Sophie Hunger kostet</a> und die daraus entstandene Diskussion</li>
<li><a href="http://www.davidbauer.ch/2011/02/14/lb-lf/">Erfolgreiche Onlineprojekte mit Lena Fennell und den Lovebugs</a></li>
<li>Der Auszug aus meinem Buch auf Spiegel Online: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,750325,00.html">Das Web macht uns nicht dümmer</a></li>
<li>Der <a href="http://www.davidbauer.ch/2011/03/13/data-journalism-in-switzerland/">Workshop Data Journalism</a> mit Simon Rogers vom Guardian</li>
<li>Mein Artikel <a href="http://www.davidbauer.ch/2011/04/07/onlinejournalismus-10-ideen/">10 Schlüssel zu einem besseren Onlinejournalismus</a> und die Reaktionen darauf</li>
<li>Mein Artikel <a href="http://www.davidbauer.ch/2011/08/21/ich-der-daten-narzisst/">Ich, der Daten-Narzisst</a> in der SonntagsZeitung</li>
<li><a href="http://storify.com/tedxzurich/tedxzurich-2011">TEDxZurich 2011</a></li>
<li><a href="https://docs.google.com/a/tageswoche.ch/document/d/1rkEACCle7Cpv8afkEwekYIDoXSpfJ9bpPm7so1LZUQQ/edit?hl=de">Intensive Lobbyarbeit</a> für Twitter als Instrument für Journalisten</li>
<li>Mein wöchentlicher Newsletter <a href="http://www.weeklyfilet.com">Weekly Filet</a>, der mir so richtig ans Herz gewachsen ist.</li>
<li>Die intensive Projektphase und der überaus erfolgreiche Start der <a href="http://www.tageswoche.ch">TagesWoche</a></li>
</ul>
<h3>Das sind meine Pläne für 2012:</h3>
<ul>
<li>Mit der TagesWoche online weitere Akzente zu setzen</li>
<li>Das Projekt <a href="http://www.twitter.com/gutetexte">@gutetexte</a> intensiver anzukurbeln</li>
<li>Meinen <a href="http://www.davidbauer.ch/2011/08/08/ich-lerne-zu-programmieren/">Vorsatz, programmieren zu lernen</a>, etwas konsequenter <a href="https://teamtreehouse.com/davidbauer">als bisher</a> zu verfolgen</li>
<li>Weiter intensiv über Journalismus im Netz nachzudenken und einiges davon auf <a href="http://blogs.tageswoche.ch/de/blogs/pageimpression/">Page Impression</a> festzuhalten</li>
<li>Das <a href="http://www.weeklyfilet.com">Weekly Filet</a> mindestens ein Jahr weiterzuführen</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2189&amp;md5=bcbb81af4349389d833f0035824bab99" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ein neues Projekt: @gutetexte</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/09/26/ein-neues-projekt-gutetexte/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 06:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee hinter @gutetexte ist so einfach, dass sie eigentlich mit dem Namen bereits fast erklärt ist. Über den Twitter-Account @gutetexte werden lesenswerte Texte in Deutscher Sprache weiterempfohlen, die im Netz frei zugänglich sind. Herausragende Artikel, die den Leser bewegen. Intellektuell oder emotional, am besten beides zusammen. Inspiriert ist @gutetexte vom grossartigen Longreads, wo seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee hinter @gutetexte ist so einfach, dass sie eigentlich mit dem Namen bereits fast erklärt ist. Über den Twitter-Account <a href="http://www.twitter.com/gutetexte">@gutetexte</a> werden lesenswerte Texte in Deutscher Sprache weiterempfohlen, die im Netz frei zugänglich sind. Herausragende Artikel, die den Leser bewegen. Intellektuell oder emotional, am besten beides zusammen. </p>
<p>Inspiriert ist @gutetexte vom grossartigen <a href="http://www.longreads.com">Longreads</a>, wo seit zwei Jahren herausragende Texte in englischer Sprache empfohlen werden. Für alle, die gerne lange, anregende Texte lesen, ist Longreads unverzichtbar. Schade ist einzig, dass Longreads keine deutschen Texte empfiehlt. Diese Lücke will @gutetexte schliessen.</p>
<p>Hinter @gutetexte stehen David Bauer (=ich) und <a href="http://www.olereissmann.de">Ole Reissmann</a>, einst Studienkollege von mir, heute als Netzwelt-Redakteur bei Spiegel Online tätig. Wir beabsichtigen, den Kreis der Kuratoren in einem späteren Schritt zu erweitern, ab sofort nehmen wir natürlich Hinweise auf empfehlungswürdige Texte gerne entgegen.</p>
<p>Wer gerne gute Texte liest und weniger gerne selber danach sucht, folgt @gutetexte auf Twitter. </p>
<p><a href="http://twitter.com/gutetexte" class="twitter-follow-button" data-show-count="true" data-lang="de">@gutetexte folgen</a><br />
<script src="http://platform.twitter.com/widgets.js" type="text/javascript"></script>Wer selber gute Texte entdeckt, darf uns gerne darauf aufmerksam machen. Per @reply an @gutetexte oder per E-Mail an gutetexte[at]gmail.com.</p>
<p>Sämtliche via @gutetexte empfohlenen Texte werden auf der <a href="http://www.longreads.com/gutetexte">Longreads-Seite von Gute Texte</a> gesammelt.</p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2073&amp;md5=8ffbd945cb4a98eb41c0d1eede86fb39" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was Journalisten an Twitter schätzen</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/09/14/was-journalisten-an-twitter-schatzen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich derzeit gerade eine Twitter-Schulung für die Redaktoren der TagesWoche vorbereite, habe ich bei Twitter eine kleine Umfrage gestartet und Journalistinnen und Journalisten gebeten, mir zu sagen, was sie an Twitter schätzen. Das Echo ist ziemlich überwältigend, daraus ergibt sich eine schöne Sammlung, die ich laufend erweitern werde. [View the story "Was Journalisten an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich derzeit gerade eine Twitter-Schulung für die Redaktoren der <a href="http://www.tageswoche.ch">TagesWoche</a> vorbereite, habe ich bei Twitter eine kleine Umfrage gestartet und Journalistinnen und Journalisten gebeten, mir zu sagen, was sie an Twitter schätzen. Das Echo ist ziemlich überwältigend, daraus ergibt sich eine schöne Sammlung, die ich laufend erweitern werde.<span id="more-2103"></span></p>
<p><script src="http://storify.com/davidbauer/was-journalisten-an-twitter-schatzen.js"></script><noscript>[<a href="http://storify.com/davidbauer/was-journalisten-an-twitter-schatzen" target="blank">View the story "Was Journalisten an Twitter schätzen" on Storify]</a></noscript></p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2103&amp;md5=50520b55bb2952be91ba729bb28d782b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Ich, der Daten-Narzisst</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/08/21/ich-der-daten-narzisst/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 17:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mensch entwickelt sich zum Quantified Self, einem statistisch ausgeleuchteten Ich, dessen Leben sich als sichtbare Datenspur hinter ihm abzeichnet. Für die SonntagsZeitung habe ich zwei Wochen lang systematisch Daten aller Art zu meinem Leben gesammelt: Wo ich gerade bin, wie viel ich trinke, was ich esse, wie viel Sport ich mache, wie viel ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Mensch entwickelt sich zum Quantified Self, einem statistisch ausgeleuchteten Ich, dessen Leben sich als sichtbare Datenspur hinter ihm abzeichnet.</p></blockquote>
<p><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/uploads/2011/08/quantified.jpg" alt="" title="Ich, der Daten-Narzisst" width="612" height="612" class="alignnone size-full wp-image-2099" /></p>
<p>Für die SonntagsZeitung habe ich zwei Wochen lang systematisch Daten aller Art zu meinem Leben gesammelt: Wo ich gerade bin, wie viel ich trinke, was ich esse, wie viel Sport ich mache, wie viel ich schlafe. Und dazu jeden Tag ein Selbstporträt.</p>
<p>Der Artikel ist am Sonntag 21. August in der SonntagsZeitung erschienen, hier gibt es die digitale Fassung des Selbstversuchs. Man könnte das sicher noch besser umsetzen als mit einer Karte aus Google Fusion Tables. Wer möchte, darf sich also gerne den zu Grunde liegenden KML-Datensatz herunterladen und damit herumbasteln.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.sonntagszeitung.ch/multimedia/artikel-detailseite/?newsid=186956">Zum Artikel in der SonntagsZeitung</a></li>
<li><a href="http://www.google.com/fusiontables/exporttable?query=select+col4+from+1328664+&#038;o=kmllink&#038;g=col4">KML-Datensatz herunterladen</a></li>
<li><a href="http://quantifiedself.com/guide/">Quantified Self zum Selbermachen: Liste mit allen Diensten und Apps</a></li>
</ul>
<p><iframe width="100%" height="500px" scrolling="no"  src="http://www.google.com/fusiontables/embedviz?viz=MAP&#038;q=select+col4+from+1328664+&#038;h=false&#038;lat=46.86770273172814&#038;lng=8.164558410644531&#038;z=8&#038;t=3&#038;l=col4"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="400px" scrolling="no"  src="http://daytum.com/displays/220022"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="600px" scrolling="no"  src="http://daytum.com/displays/220023"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="230px" scrolling="no"  src="http://daytum.com/displays/220024"></iframe></p>
<p><iframe width="100%" height="260px" scrolling="no"  src="http://daytum.com/displays/220026"></iframe></p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2067&amp;md5=fc4b92f7d5f050f2e0e83702327d611f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich lerne zu programmieren</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/08/08/ich-lerne-zu-programmieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 20:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe beschlossen zu lernen, wie man programmiert. Nicht, weil ich ein neues Betätigungsfeld suche, sondern weil ich glaube, damit mein angestammtes bereichern zu können. Journalismus ist zunehmend ohne den Einbezug neuer Medien und entsprechender Technologie nicht mehr denkbar. Er ist zumindest nicht so gut wie er sein kann, wenn er diese Möglichkeiten ausser Acht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe beschlossen zu lernen, wie man programmiert. Nicht, weil ich ein neues Betätigungsfeld suche, sondern weil ich glaube, damit mein angestammtes bereichern zu können. Journalismus ist zunehmend ohne den Einbezug neuer Medien und entsprechender Technologie nicht mehr denkbar. Er ist zumindest nicht so gut wie er sein kann, wenn er diese Möglichkeiten ausser Acht lässt.</p>
<p>Zusammengefasst unter dem Buzzword Datenjournalismus haben in letzter Zeit immer mehr Geschichten für Aufsehen gesorgt, deren Aussagekraft mithilfe programmierter Visualisierungen verstärkt wurde (oder bei denen die programmierte Verarbeitung von Daten eine wichtige Rolle bei der Recherche gespielt hat).</p>
<p>Ich selber stosse immer wieder auf Geschichten, die mit etwas Programmierung gewinnen würden. Und ich bin überzeugt, dass ich einige Geschichten gar nicht erst sehe, weil ich nicht weiss, was man mit etwas Programmierung daraus machen könnte.</p>
<p>Noch ist es so, dass die zahlreichen Möglichkeiten, die das Internet dem Journalismus eröffnet, vor allem von Akteuren ausserhalb der Branche genutzt wurden. Das muss nicht sein.</p>
<p>Man kann nun darauf warten, bis auch Schweizer Redaktionen ausreichend mit Journalismus-affinen Programmierern bestückt sind. Man kann aber auch als Journalist den umgekehrten Weg gehen und versuchen, sich selber ein paar Grundfertigkeiten des Programmierens anzueignen. Genau dies werde ich versuchen.</p>
<p>Ich werde hier mein Vorgehen und (hoffentlich) meine Fortschritte dokumentieren. So, dass andere Journalisten, die den gleichen Weg einschlagen wollen, ein paar Anhaltspunkte vorfinden. Vor allem aber auch, damit alle, die vom Programmieren etwas verstehen, Anregungen und Kommentare beisteuern können.</p>
<h3>Die Ausgangslage</h3>
<p>1. Logik als Disziplin in Mathematik und Philosophie lag mir stets. Ich hoffe, das hilft.<br />
2. Ich kenne HTML und CSS in ihren Grundzügen, so dass ich in der Lage bin, ein einfaches Webdesign (<a href="http://www.weeklyfilet.com">Weekly Filet</a>, <a href="http://www.lovebugs.com">Lovebugs Making-Of</a>, <a href="http://www.kurzbefehl.ch">Kurzbefehl</a>) selber zu schreiben.<br />
3. Von Programmierung im eigentlichen Sinne verstehe ich nichts.</p>
<h3>Logbuch</h3>
<p>8.8.2011<br />
Auf Empfehlung von <a href="http://gassert.ch/">Hannes Gassert</a> fokussiere ich mich auf JavaScript und das Buch <a href="http://oreilly.com/catalog/9780596805524/">&#8220;JavaScript: The Definitive Guide&#8221;</a> von <a href="https://twitter.com/#!/__DavidFlanagan">David Flanagan</a>, erschienen bei O&#8217;Reilly Media, bestellt.</p>
<p>9.8.2011<br />
Meine Ankündigung hat bereits eine <a href="https://plus.google.com/109842766190854708697/posts/VuTGULEn4Nt">ganze Reihe von Tipps zurückgespült</a>. Ich sammle fortan alle passenden Links unter dem Tag <a href="http://www.delicious.com/davidbauer/programming">&#8220;Programming&#8221; bei Delicious</a>. Die aktuellsten 10 werden gleich hier angezeigt:</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://feeds.delicious.com/v2/js/davidbauer/programming?title=&#038;count=10&#038;bullet=%C2%BB&#038;sort=date"></script></p>
<p>11.9.2011<br />
Ich habe ein anderes Buch vorgezogen, <a href="http://book.flowingdata.com/">Visualize This von Nathan Yau</a>. Es fokussiert speziell auf Datenvisualisierungen und führt primär in die Nutzung der <a href="http://www.r-project.org/">Statistik-Software R</a> ein. Sehr gut verständlich für Laien. Ich werde mir R etwas genauer anschauen, bevor ich mich wie geplant in JavaScript stürze.</p>
<p>7.11.2011<br />
Das JavaScript-Buch liegt noch immer in seiner furchteinflössenden Dicke bereit, mehr als ein paar Seiten habe ich wegen meinem Engagement bei der <a href="http://www.tageswoche.ch">TagesWoche</a> nicht geschafft. Ich versuche es mal alternativ mit einem Kurs von <a href="http://teamtreehouse.com/topics/introduction/development">Treehouse</a>.</p>
<p>13.11.2011<br />
Ab sofort setze ich auf Peer Pressure und Gamification. In <a href="http://teamtreehouse.com/davidbauer">meinem Profil bei Treehouse</a> ist öffentlich einsehbar, ob und inwieweit ich voran komme.</p>
<p>22.11.2011<br />
Sammle weiteren Input zu dieser Frage bei Quora: <a href="http://www.quora.com/Whats-the-best-way-for-a-journalist-to-learn-how-to-code">What&#8217;s the best way for a journalist to learn how to code?</a></p>
<p>1.1.2012<br />
Ein neuer, zusätzlicher Weg, das Programmieren zu lernen: <a href="http://www.codeyear.com">Codeyear.com</a>. Initiiert von Codeacademy, die ich mir auch angeschaut hatte, bevor ich mich für Treehouse entschieden habe. Probiere ich trotzdem mal aus, zahlreiche Journalistenkollegen haben die Herausforderung #codeyear ebenfalls angenommen, vielleicht hilft das ja.</p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=2055&amp;md5=884cadaf015d582299ff87b15d0e61cc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlen 2011: Wie gute Berichterstattung aussehen könnte</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/05/02/wahlen-2011-burgerprogramm-berichterstattung/</link>
		<comments>http://www.davidbauer.ch/2011/05/02/wahlen-2011-burgerprogramm-berichterstattung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 07:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[In knapp sechs Monaten wählt die Schweiz ihr Parlament neu. Die Medien haben sich in der Vergangenheit immer stärker von Parteien und Politikern die Themen ihrer Berichterstattung diktieren lassen. Ein konkreter Vorschlag, wie man Wahlkampf-Berichterstattung besser machen könnte. Bild: naturalbornstupid, bestimmte Rechte vorbehalten. Der nachfolgende Beitrag ist eine leicht gekürzte Übersetzung des Artikels &#8220;The Citizens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In knapp sechs Monaten wählt die Schweiz ihr Parlament neu. Die Medien haben sich in der Vergangenheit immer stärker von Parteien und Politikern die Themen ihrer Berichterstattung diktieren lassen. Ein konkreter Vorschlag, wie man Wahlkampf-Berichterstattung besser machen könnte.<span id="more-1885"></span></p>
<p><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/uploads/2012/04/bundeshaus-e1304196185666.jpg" alt="" title="Gesucht: Ein frischer Blick auf das Bundeshaus" width="600" height="399" class="alignnone size-full wp-image-1903" /></p>
<p style="text-align:right;margin-top:-30px;margin-right: 27px;"><small>Bild: <a href="/photos/naturalbornstupid/">naturalbornstupid</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" title="Attribution-ShareAlike License">bestimmte Rechte vorbehalten</a>.</small></p>
<p><em>Der nachfolgende Beitrag ist eine leicht gekürzte Übersetzung des Artikels  <a href="http://pressthink.org/2010/08/the-citizens-agenda-in-campaign-coverage/">&#8220;The Citizens Agenda in Campaign Coverage&#8221;</a> des New Yorker Journalismus-Professors Jay Rosen, den er im August letzten Jahres auf seiner Website veröffentlicht hatte.</em></p>
<h2>Das Bürgerprogramm: In zehn Schritten zu einer besseren Wahlkampf-Berichterstattung</h2>
<h3>1. Was interessiert die Wähler wirklich?</h3>
<p>Stellt den Wählern vier bis sechs Monate vor der Wahl <em>(Anm.: also jetzt!)</em> eine simple Frage. Nicht: &#8220;Wen werden Sie wählen?&#8221; oder &#8220;Welche Partei bevorzugen Sie?&#8221;, sondern: &#8220;Worüber sollen Parteien und Kandidierende dieses Jahr diskutieren, wenn sie um Ihre Stimme werben?&#8221;. Die Idee ist, von den Wählern zu erfahren, worum sich der Wahlkampf aus ihrer Sicht drehen sollte und was sie von den Parteien und Kandidierenden erfahren müssen, um bei der Wahl eine fundierte Entscheidung treffen zu können. </p>
<h3>2. Recherche auf allen Kanälen</h3>
<p>Um diese Antworten zu finden, werdet ihr alle Möglichkeiten ausschöpfen müssen, die eine moderne Redaktion kennt. Verlagert das Budget eurer Wahlberichterstattung weg von den klassischen Wettlauf-Umfragen (Wer liegt gerade vorn?) und investiert in ein Bürgerprogramm. Schickt eure Reporter raus, lasst sie mit Wählern sprechen &#8211; vielen Wählern. Befragt Leute, die aufgrund ihrer Tätigkeit von einer bestimmten Gruppe von Menschen wissen, wofür sie sich im Wahlkampf interessiert. Organisiert Veranstaltungen, um Antworten zu erhalten. Kündigt öffentlich an, dass ihr ein Bürgerprogramm zusammenstellt, das eure Berichterstattung über die Wahlen leiten soll, und dass ihr von jedermann und jederfrau hören wollt, was sie beschäftigt. Ermöglicht allen, über den Kanal mit euch in Verbindung zu treten, der ihnen am besten passt. Sei das über ein Onlineformular, per E-Mail oder Sprachnachricht, Kommentare zu einem Blogposting, bei Facebook oder Twitter. Bewerbt die Aktion, in der Zeitung und on air, in Kaffees und Einkaufszentren.</p>
<h3>3. Beraternetzwerk</h3>
<p>Wenn ihr auf diese Art auf die Bevölkerung zugeht, so werdet ihr auf einige Menschen stossen, die sich besonders stark für euer Unterfangen interessieren. Bietet diesen Leuten an, einem Beraternetzwerk beizutreten, dessen Aufgabe darin besteht, bei der Ausarbeitung des Bürgerprogramms mitzuhelfen und sicher zu stellen, dass es tatsächlich die Anliegen der Menschen widerspiegelt. Setzt euch zum Ziel, jeden zehnten Inputgeber als Berater zu rekrutieren, im Wissen, dass es am Ende weniger sein werden.</p>
<h3>4. Sechs bis zehn Schwerpunkte</h3>
<p>Erstellt basierend auf allen Inputs, die ihr in Schritt 2. gesammelt habt, einen ersten Entwurf für das Bürgerprogramm. Dieses sollte in Form von sechs bis zehn Schwerpunkten daherkommen, die ihr idealerweise als Fragen mit einer Länge von maximal 50 Wörtern ausformuliert. Ein Beispiel aus dem Wahlkampf für das Amt des Gouverneurs von New York.</p>
<blockquote><p>Unsere Schulen sind nicht gut: Die Schulen von New York geben mehr Geld pro Schüler aus als jeder andere Staat. In der Rangliste der Schulabsolventen steht New York aber auf dem 40. Platz aller Staaten. Warum ist das so und wie können wir daran etwas ändern? (46 Wörter)</p></blockquote>
<p>Wenn ihr glaubt, eure sechs bis zehn Schwerpunkte widerspiegeln, was an euch herangetragen wurde, lasst das Beraternetzwerk Feedback geben, ob ihr richtig liegt. Gebt den Beratern die Möglichkeit, Schwerpunkte zu ergänzen, die ihr nicht auf die Liste gesetzt habt. Lasst jeden Berater ausserdem die Schwerpunkte gewichten, indem er total 100 Punkte auf sie verteilt. Passt den Entwurf anschliessend an und ordnet die Schwerpunkte nach ihrer Wichtigkeit. </p>
<h3>5. Publizieren, optimieren</h3>
<p>Veröffentlicht die Liste als euer Bürgerprogramm 1.0 drei Monate vor den Wahlen. Betont dabei, dass es noch nicht definitiv ist, dass ihr die Bedürfnisse der Bevölkerung korrekt abbilden wollt und dass ihr gerne Feedback (wiederum über alle Kanäle) entgegen nehmt. Version 2.0 wird zwei Monate vor der Wahl veröffentlicht, Version 3.0 einen Monat vor der Wahl. Dazwischen solltet ihr das Bürgerprogramm laufend überarbeiten, an Formulierungen feilen, allenfalls fehlende Schwerpunkte ergänzen und falls nötig die Prioritäten der Schwerpunkte umstellen.</p>
<h3>6. Das Bürgerprogramm als Leitfaden</h3>
<p>Von dem Moment an, da die erste Version veröffentlicht ist, ist das Bürgerprogramm euer Leitfaden und Haupt-Erzählstrang für die Wahlberichterstattung. Wenn ihr mit Parteivertretern oder Kandidierenden sprecht, stellt die Fragen aus dem Bürgerprogramm. Reporter sollen bei den Themen tiefer graben, die auf der Bürgerprogramm stehen. Hintergrundberichte und ausgiebige Recherchen sollen auf dem Bürgerprogramm aufbauen. Nutzt das Bürgerprogramm auch als Leitlinie, wenn es darum geht, Ressourcen am richtigen Ort einzusetzen &#8211; es ist eine Handlungsanweisung für die Ausgestaltung eurer Wahlberichterstattung in all ihren Facetten.</p>
<h3>7. Die Bürger bestimmen die Themen</h3>
<p>Das Bürgerprogramm ist, was es besagt: eine von Bürgern bestimmte Liste von Anliegen an die Politik und erklärten Prioritäten. Das Ziel der Wahlkampfberichterstattung muss sein, ernsthafte Diskussionen über diese Themen anzuregen &#8211; unter den Kandidierenden, unter Journalisten, politischen Beobachtern und der Öffentlichkeit. Der Journalismus im Wahljahr ist erfolgreich, wenn er das Bewusstsein für die Schwerpunkte des Bürgerprogramms schärft, Klarheit und Wissen schafft und die Qualität des öffentlichen politischen Diskurses steigert. Er scheitert, wenn er zulässt, dass Themen totgeschwiegen werden, dass Verwirrung gestiftet wird oder Gleichgültigkeit und Populismus die Oberhand gewinnen. Selbstverständlich sollen sich die Medien nicht in eine Entscheidung einmischen, die in den Händen der Wählern liegt. Und natürlich gelten die journalistischen Grundgebote der Fairness und Genauigkeit. Das Bürgerprogramm aber, das steht. Und Journalisten sollten nicht zögern, ihre Arbeit daran zu orientieren und dafür Partei zu ergreifen.</p>
<h3>8. Schluss mit dem Wettlauf-Journalismus</h3>
<p>Der grosse Vorteil des Bürgerprogramms als Kern der Wahlberichterstattung ist der, dass es die klassische Wahlkampf-Berichterstattung ersetzt, die uns allen nur zu bekannt ist: Wettlauf-Journalismus, gepaart mit Berichterstattung für Insider. Nehmt das Bürgerprogramm als Chance, das Wettlauf-Narrativ auf ein gesundes Mass zurückzuschrauben, sprich: Es ist absolut in Ordnung ein Auge darauf zu haben, wer vorne liegt und womit die Parteien und Kandidaten zu punkten versuchen. Das gehört zur Politik. Gute Berichterstattung legt aber den Fokus nicht darauf &#8211; ganz einfach, weil es den Wählern zu wenig bringt. Ist der Wettlauf-Aspekt einmal auf das richtige Mass zurückgefahren, kann er neben der Hauptberichterstattung etwas Farbe erhalten: Ich würde diesen Teil konkret &#8220;Das Spiel&#8221; nennen und ihm nicht mehr als 15 Prozent der ganzen Berichterstattung einräumen. Journalisten, denen diese Quote zu tief ist, sind in dieser Wahlberichterstattung fehl am Platz.</p>
<h3>9. Standhaft bleiben</h3>
<p>Seid auf Konflikte mit Kandidierenden und deren Umfeld vorbereitet. Sie wollen die Wahlen gewinnen, ihre Chancen verbessern, ihre Gegner schwächen. Sie werden alle Register ziehen, um ihre Botschaft in den Vordergrund zu rücken. Wir kennen das Spiel. Darum: Wer es ernst meint mit dem Bürgerprogramm, kämpft gegen jene Kräfte an, die es zu untergraben versuchen. Dafür haben wir die doch Pressefreiheit, oder?</p>
<h3>10. Den Nagel auf den Kopf treffen</h3>
<p>Damit das Bürgerprogramm funktioniert, müsst ihr es richtig treffen. Die sechs bis zehn Schwerpunkte müssen für die meisten Wähler sprechen, müssen tatsächlich widerspiegeln, was die Wähler beschäftigt. Die Wähler müssen sich im Programm wiedererkennen, von dem ihr behauptet, es sei ihres. Für den Fall, das ihr falsch liegt oder etwas wichtiges vergesst, braucht ihr Rückkanäle, die gut genug sind, euch zu korrigieren. Das Bürgerprogramm muss laufend überprüft und angepasst werden bis ihr wirklich sicher seid, dass ihr den Nagel auf den Kopf trefft. Und selbst dann müssen Bedürfnisse von Minderheiten einbezogen werden, genauso wie Themen, an die die Wähler nicht zuerst denken, die nichtsdestotrotz für ihre Zukunft wichtig sind.</p>
<h3>Die alles entscheidende Frage</h3>
<p>Auf welche Fragen erwartet die Bevölkerung von Parteien und Kandidierenden im Wahlkampf Antworten, worüber soll diskutiert werden? Wenn ihr nicht in der Lage seid, dies herauszudestillieren und anschliessend als aufrichtiges Produkt eurer Recherche zu verteidigen, dann ist das Bürgerprogramm nicht der richtige Ansatz für euch. Zurück zum Wettlauf.</p>
<h3>Die Anekdote zum Schluss</h3>
<p>Post-Skript: Das Bürgerprogramm ist als Idee nicht neu. 1992 hat es der Charlotte Observer in der Praxis umgesetzt. Der damalige Chefredaktor des Observers, Richard Oppel, berichtet folgende Anekdote:</p>
<blockquote><p>Das Bürgerprogramm ist bei den Wählern auf sehr grosses Interesse gestossen&#8230;Also sind unsere Reporter auf die Kandidaten für den Senat zugegangen und haben ihnen &#8220;die Fragen der Wähler&#8221; überbracht. Terry Sanford, der amtierende Senator, rief mich aus Washington an und sagte: &#8220;Rich, ich habe von deinem Reporter diese Fragen erhalten. Ich werde sie nicht beantworten, da wir über die Umwelt erst im Hauptwahlkampf sprechen werden <em>(Anm.: Zu diesem Zeitpunkt liefen die in Amerika üblichen Vorausscheidungen innerhalb der Parteien)</em>.&#8221; Ich antwortete: &#8220;Nun, die Wähler interessieren sich aber jetzt schon für die Umwelt, Rich&#8221;. Worauf er sagte: &#8220;Darauf habe ich meine Kampagne aber nicht ausgerichtet.&#8221; &#8220;Gut,&#8221; sagte ich, &#8220;wir veröffentlichen die Fragen, unter jeder hat es Platz für deine Antwort. Wenn du eine Frage nicht beantworten möchtest, werden wir einfach vermerken &#8216;Möchte nicht antworten&#8217; oder das Feld leer lassen.&#8221; Damit war das Gespräch beendet. Zehn Tage später hat er uns die Antworten geschickt.</p></blockquote>
<p style="margin-bottom:40px;font-size:120%;">Welche Schweizer Redaktion nimmt den Ball auf?</p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1885&amp;md5=2e08e655b3ca4591d2bc4f891a78beef" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>10 Schlüssel zu einem besseren Onlinejournalismus</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/04/07/onlinejournalismus-10-ideen/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 09:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[onlinejournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Update 29.10.2011: Eine glückliche Fügung hat dafür gesorgt, dass ich, kurz nachdem ich vor gut einem halben Jahr diesen Artikel veröffentlicht habe, die Chance erhalten habe, genau diese meine Forderungen in die Tat umzusetzen. Seit Juni arbeite ich für die gestern lancierte TagesWoche, ein Hybridmedium mit dem Konzept &#8220;News täglich online, Hintergründe freitags gedruckt&#8221;. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">Update 29.10.2011:</span> Eine glückliche Fügung hat dafür gesorgt, dass ich, kurz nachdem ich vor gut einem halben Jahr diesen Artikel veröffentlicht habe, die Chance erhalten habe, genau diese meine Forderungen in die Tat umzusetzen. Seit Juni arbeite ich für die gestern lancierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TagesWoche">TagesWoche</a>, ein Hybridmedium mit dem Konzept &#8220;News täglich online, Hintergründe freitags gedruckt&#8221;. Im wesentlichen habe ich Konzepte für die <a href="http://www.tageswoche.ch">Online-Präsenz der TagesWoche</a> entwickelt, so dass es sich nun anbietet, meine eigenen Thesen von damals mit je einem Update zu versehen, inwiefern wir bei der TagesWoche sie einzulösen vermögen.</p>
<h2>1. Die Besten arbeiten für online</h2>
<p>Noch immer ist es in den allermeisten Medienhäusern so, dass die besten Leute für die Printpublikationen arbeiten. Die Edelfedern, die besten Rechercheure, die profilierten Kommentatoren, die beliebten Kolumnisten, sie alle schreiben in erster Linie für print und werden bestenfalls online zweitverwertet. Das muss sich ändern. Wer es mit der Zukunft des Journalismus ernst meint, sorgt dafür, dass die besten Leute in erster Linie für das Onlineprodukt einer Medienmarke und nicht für das Printprodukt schreiben.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> Heute würde ich die These etwas anders formulieren: Die besten Journalisten schreiben für print und online und platzieren jede Geschichte da, wo sie sich am besten entfalten kann. Da die TagesWoche von Null aus beginnt, haben wir nicht das Problem, dass alle guten Leute primär an das Printprodukt gebunden sind. Es ist eine grosse Chance, dass alle Leute verpflichtet wurden, um für beide Medien zu schreiben. Die grosse Herausforderung besteht nun darin, dies bestmöglich zu nutzen.</p>
<h2>2. Mehr Transparenz</h2>
<p>Jeder online veröffentlichte Artikel sollte über eine Art Making-Of verfügen, das es dem Leser einfacher macht, den Artikel zu verorten und seine Glaubwürdigkeit zu bewerten. Wer ist der Autor, welche Funktion bekleidet er, welches sind seine Spezialgebiete? Was hat er zum vorliegenden Thema schon veröffentlicht, was hat er allgemein schon veröffentlicht? Welches sind die Originalquellen des Artikels, wer sind die im Artikel zitierten Personen und in welchen anderen Zusammenhängen wurden sie schon zitiert? Zu dieser Form von Transparenz gehört es auch, alle Änderungen am Artikel zu dokumentieren, und anzugeben, wie der Artikel überhaupt zu Stande gekommen ist. Ansatzweise zu sehen beispielsweise bei <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2009-09/internet-staatsminister-pro-contra">ZEIT Online</a>.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> Mit der <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2011_43/schweiz/61359/Auf-Wiedersehen-mit-den-Gr%C3%BCnen.htm">Rückseite zu jedem Artikel</a> eingelöst. Muss jetzt konsequent bewirtschaftet werden und ist noch ausbaufähig.</p>
<h2>3. Weg mit den Klickmonitoren</h2>
<p>Er gehört heute zur Standardausrüstung jeder Onlineredaktion: Der Klickmonitor, der in Echtzeit anzeigt, welche Geschichten wie gut &#8220;performen&#8221;. Die Folge: Es entsteht ein Zerrbild dessen, was die Leute interessiert, das mehr Argumente für schlechten als für guten Journalismus liefert. Andere Messgrössen müssen in den Vordergrund rücken. Wie lange verweilt der Durchschnittsnutzer auf einer Geschichte? Wie viele Leser haben eine Geschichte geliked, via Twitter verbreitet, per E-Mail versandt, ausgedruckt, gebookmarked? Wie viele Leser haben von einer Artikelseite aus auf &#8220;Abos&#8221; geklickt oder den RSS-Feed abonniert. Dies sind Indikatoren dafür, dass ein Inhalt tatsächlich geschätzt und für relevant befunden wird, Klicks dagegen drücken primär spontanes Interesse und Neugier aus und können bestenfalls dazu verwendet werden, Titel, Lead und Teaserbild zu optimieren.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> Es gibt bei der TagesWoche keinen Klickmonitor, die Redaktorinnen und Redaktoren haben keinen unmittelbaren Einblick in Web-Statistiken. Was sie sehen: Wie oft ihre Artikel über soziale Netzwerke geteilt wurden, wie viele und wie gehaltvolle Kommentare zu ihren Artikeln abgegeben wurden, wie viele Leser direkt von ihrem Artikel aus Input an die Redaktion geben. Der Algorithmus für die &#8220;beliebtesten Artikel&#8221; berücksichtigt viele der von mir genannten Faktoren, Page Impressions ist nur einer von vielen.</p>
<h2>4. Leser-Kommentare, entschrottet</h2>
<p>Wer Mehrwert aus Kommentaren schöpfen möchte, kommt nicht umhin, eine Community von interessierten Mitdenkern aufzubauen und zu pflegen. Idealerweise ist die Community dann selber die lenkende Kraft der Diskussionen auf der Website. Sie ist nach einem Punktesystem in verschiedene Hierarchiestufen gegliedert, je nachdem, wie lange jemand schon dabei ist, wie viele positive Bewertungen er für seine Kommentare erhalten hat, wie vertrauenswürdig ihn andere Mitglieder einstufen. Alle Mitglieder können Kommentare bewerten, ab einer gewissen Punktzahl kann man Artikel ohne Vorabprüfung veröffentlichen, ab einer gewissen Punktzahl schliesslich selber Kommentare anderer freischalten und Diskussionen strukturieren. In den Kommentarspalten selber werden die Kommentare mit den meisten Punkten und solche, die von Community-Managern ausgewählt werden, zuoberst angezeigt.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> In dieser Art nicht umgesetzt. Die Qualitätssicherung geschieht über die Hürde einer Registrierungspflicht und über die redaktionelle Auswahl jener Kommentare, die direkt unter dem Artikel angezeigt werden. Alle Kommentare sind jeweils einen Klick entfernt. Mit einer <a href="http://www.tageswoche.ch/user">Community</a>, die nach 24 Stunden bereits über 1500 Menschen umfasst, ist da aber noch einiges an Selbstorganisation denkbar.</p>
<h2>5. Gebündeltes Wissen</h2>
<p>Die grösste Stärke des Onlinejournalismus besteht nicht darin, beliebig aktuell sein zu können, sondern beliebig umfassend Themen über Zeit verfolgen zu können. Ein gutes Onlinemedium sollte viele Ressourcen darauf verwenden, zu allen wichtigen Themen Dossiers zu erstellen, die laufend aktualisiert und erweitert werden. Journalismus hat zunehmend nicht mehr die Frage zu beantworten: &#8220;Was geschieht bei XY gerade?&#8221;, sondern &#8220;Worum geht&#8217;s bei XY eigentlich?&#8221;. In einem Dossier können sämtlichen Darstellungsformen vereint werden, um ein informatives und attraktives Gesamtbild zu bieten. Gute Dossiers werden so zu Referenzpunkten zu spezifischen Themen, genauso wie es heute Wikipedia-Seiten sind. Im Idealfall werden im Dossier nicht nur eigene Inhalte verlinkt, sondern jeweils die besten, die es zum Thema gibt. Gute Ansätze: Die <a href="http://english.aljazeera.net/indepth/spotlight/">Spotlights bei Al Jazeera</a>, die <a href="http://www.spiegel.de/thema/">Themenseiten bei Spiegel Online</a>, die <a href="http://www.20min.ch/news/dossier/">Dossiers bei 20Minuten</a>.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> <a href="http://www.tageswoche.ch/de/2011_43/dossiers/">Dossiers</a> sind als Menüpunkt in der Hauptnavigation untergebracht und auf der Startseite prominent angeteast. Die Grundlage ist gelegt, nun müssen Dossiers konsequent aufgebaut und gepflegt werden.</p>
<h2>6. Entfesselte Inhalte</h2>
<p>Lass deine Inhalte reisen und sie werden dir neue Leser zurückbringen. YouTube ist unter anderem deshalb so erfolgreich, weil man, selbst wenn man nie auf seine Website geht, seinen Inhalten ständig begegnet, in Form von eingebetteten Videos. Nach demselben Prinzip sollten Onlinemedien ihre Inhalte portabel machen, so dass sie jeder auf seiner Website einbinden kann. Der Brand (und selbst integrierte Werbung) verbreiten sich so ganz von alleine im weiten Web und erschliessen neue Zielgruppen. Dasselbe Ziel, auf leicht anderem Wege, erreicht man mit offenen Programmierschnittstellen (API), die es Entwicklern ermöglichen, die Inhalte eines Onlinemediums zu neuen Produkten zu verarbeiten. Im besten Falle entsteht so Innovation am eigenen Produkt, ohne dass man selber die Ideen dafür haben muss. (Gute Beispiele: Das <a href="http://developer.nytimes.com/">Developer Network des NY Times</a> und die <a href="http://www.guardian.co.uk/open-platform">Open Platform des Guardian</a>)</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span>Mit dem Webcode, der unter jedem Artikel in der Zeitung steht, kann jeder Printartikel sofort online aufgerufen, kommentiert und weiterverbreitet werden. Ein schöner erster Schritt, weitergehende sind bereits angedacht.</p>
<h2>7. Live, aber richtig</h2>
<p>Im Onlinejournalismus haben sich in letzter Zeit zwei Formen von Live-Tickern als Standardformat etabliert. Der Live-Ticker zu einem Event (Fussballspiel, Tennis-Match, Preisverleihung, etc.) und der Live-Ticker zu einem sich entwickelnden Newsthema (Revolution in Ägypten, Erdbeben in Japan, Krieg in Libyen, etc.). Beides sind gute und sinnvolle Formate &#8211; vorausgesetzt, sie werden richtig interpretiert. Ein Event-Ticker braucht Humor, Schärfe und eine klare Autorenmeinung, um interessant zu sein (siehe etwa die <a href="http://www.guardian.co.uk/football/2011/apr/06/chelsea-manchester-united-champions-league-live?intcmp=239">Fussballticker beim Guardian</a> oder der <a href="http://www.78s.ch/swissmusicawards/">Liveblog von 78s zu den Swiss Music Awards</a>). Dem Leser das Matchtelegramm auszuformulieren und zu beschreiben, was er selber im TV sieht, ist unsinnig. Die Kunst des Live-Tickers zu einem Newsthema dagegen besteht darin, Information zu kuratieren und sich selber (als Journalist sowieso, aber auch als Medium) zurück zu nehmen. Der beste Ticker ist derjenige, der die besten Informationen zusammenträgt und verlinkt, egal wo sie publiziert wurden (mustergültig praktiziert von <a href="http://www.guardian.co.uk/world/blog/2011/mar/17/japan-nuclear-crisis-tsunami-aftermath">Guardian zu Fukushima</a>). Die Konkurrenz zu verlinken ist hier nicht nur angebracht, sondern zwingend und zum eigenen Vorteil. Die Leser bleiben nämlich an demjenigen Live-Ticker dran, bei dem sie das Gefühl haben, nichts zu verpassen. People come back to places that send them away.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> Wie gut wir das können, wird sich zeigen bei Ereignissen, für die sich Live-Ticker anbieten. Der nötige Humor einerseits und die Bereitschaft externe Inhalte zu verlinken und einzubinden andererseits sind auf der Redaktion beide vorhanden. Das stimmt optimistisch.</p>
<h2>8. Spiel mir das Lied von Spiel</h2>
<p>Onlinejournalismus braucht mehr spielerische Elemente. Sowohl, was die Aufbereitung journalistischer Inhalte anbelangt, wie auch als Anreizstruktur für mehr Interaktion mit dem Medium. Manche Inhalte, vermutlich mehr als man denkt, lassen sich in Spielform am besten vermitteln. Gute Beispiele sind <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html">trockende Budgetverhandlungen als knifflige Denkaufgabe</a> oder <a href="http://www.nytimes.com/interactive/science/rock-paper-scissors.html">künstliche Intelligenz als ganz persönliche Herausforderung</a>. Und warum lässt man bei der Diskussion um eine Volkswahl des Bundesrats nicht tatsächlich jeden sein 7-köpfiges Gremium zusammenstellen und mit seinen Freunden teilen? Interessant auch „<a href="http://www.huffingtonpost.com/predict-the-news/">Predict The News“</a> der Huffington Post, das viel mehr ist als ein Ratespiel für Hobbypropheten. Einer Redaktion kann ein solches Tool als Stimmungs-Seismograph dienen, der möglicherweise vor Abstimmungen bessere Erkenntnisse als Umfragen liefern könnte. Game Mechanics können überdies auch genutzt werden, um registrierte Leser für erwünschte Aktionen (Kommentieren, Teilen von Inhalten, etc) zu belohnen, sei es mit virtuellen Badges, exklusiven Inhalten oder Sonderaktionen.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> Ideen sind da, umgesetzt ist bisher nichts.</p>
<h2>9. Entwickler in die Redaktionen und in die Köpfe</h2>
<p>Journalistische Innovation und Exzellenz entsteht heute oft da, wo Technologie und Inhalt auf clevere Art und Weise miteinander verknüpft werden. Das wird teilweise damit erreicht, dass sich Journalisten ein Grundverständnis von Datenjournalismus aneignen und mindestens ein Spezialist auf der Redaktion sitzt. Es ist aber auch unabdingbar, dass Entwickler und Programmierer genauso eng in die Redaktionsprozesse eingebunden werden, wie es heute die Bildredaktion oder Infografik-Abteilung ist. Damit wird gleichzeitig bei den Journalisten das Verständnis für Darstellungsformen jenseits von Text und Bewegtbild gefördert. Ziemlich gut macht dies offenbar <a href="http://www.owni.fr">Owni.fr</a>, wobei ich die Redaktion selber nicht kenne.</p>
<p><span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> Bis wir da erste konkrete Ergebnisse vorweisen können, wir es vermutlich noch eine Weile dauern.</p>
<h2>10. Journalisten an die lange Leine</h2>
<p>Jedes Onlinemedium profitiert mittelfristig davon, wenn seine Journalisten direkt mit Lesern kommunizieren und sich auch ausserhalb des Mediums profilieren. Sie sind die besten Botschafter, um Leser ans Medium zu binden und neue darauf aufmerksam zu machen. Dafür brauchen die Journalisten aber Zeit und dürfen nicht wie in einer Legebatterie angehalten sein, einen Artikel nach dem anderen rauszuhauen. Es sollte ganz bewusst Teil der Arbeitszeit sein, die Kommentare zu den eigenen Artikeln zu sichten und darauf zu reagieren, über Twitter zu kommunizieren und sich in Blogs und anderen Publikationen zum eigenen Fachgebiet zu äussern.<br />
<span style="background:#009640;color:white;height:20px;padding:2px;">TagesWoche:</span> Die TagesWoche geht an der Start mit dem Bekenntnis zum Dialog mit der Leserschaft. Alle Redaktoren sind gehalten, auf Kommentare zu ihren Artikeln selber zu reagieren, alle Redaktoren sind mit <a href="https://twitter.com/#!/tageswoche/team/members">persönlichen Accounts auf Twitter</a> präsent. Kommt hinzu, dass unsere Redaktion in einem Kaffeehaus untergebracht ist, was einen automatisch in ganz realen Kontakt mit der Leserschaft bringt.</p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1745&amp;md5=8c8a4e9ab11c56a0cbddd9823ba8942d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Social Media für Musiker</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/04/04/social-media-fur-musiker/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 16:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor fünf Jahren brauchte eine Band einfach eine MySpace-Seite, heute ist das alles etwas komplizierter geworden. Es ist also nicht erstaunlich, dass viele Bands beim Thema Social Media oder schlicht bei der Frage: Wie präsentiere ich mich online? etwas ratlos sind. In zwei Workshops zum Thema &#8220;Social Media für Musiker&#8221; habe ich versucht, etwas Licht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fünf Jahren brauchte eine Band einfach eine MySpace-Seite, heute ist das alles etwas komplizierter geworden. Es ist also nicht erstaunlich, dass viele Bands beim Thema Social Media oder schlicht bei der Frage: Wie präsentiere ich mich online? etwas ratlos sind. In zwei Workshops zum Thema &#8220;Social Media für Musiker&#8221; habe ich versucht, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, einmal am M4Music in Zürich (zusammen mit <a href="http://twitter.com/danieljoerg">Daniel Jörg</a>, Experte für Marketing im Netz und Sänger der Band <a href="http://http://www.choochootheband.com/">Choo Choo</a>) und einmal in Basel im Rahmen der BScene.</p>
<p>Wie versprochen mache ich alle Slides der Präsentation online zugänglich, inklusive jener Backup-Slides, die nicht bei beiden oder bei gar keinem Workshop zum Zuge gekommen sind (vornehmlich zur Frage, wie man als Band erreicht, dass Journalisten und Musikblogger, <a href="http://www.davidbauer.ch/musikblogger/">wie ich ja einer bin</a>, über einen schreiben).</p>
<p>Ein Spoiler vorweg noch: Die Slides sind eher minimalistisch gehalten und daher stellenweise alles andere als selbsterklärend. Fragen zu einzelnen Punkten der Präsentation beantworte ich drüben bei <a href="http://www.78s.ch/2011/04/04/how-to-social-media-fur-musiker/">78s &#8211; bessere Musik</a>.</p>
<p><iframe class="scribd_iframe_embed" src="http://www.scribd.com/embeds/52251807/content?start_page=1&#038;view_mode=slideshow&#038;access_key=key-2i1130nt38zool81xngv" data-auto-height="true" data-aspect-ratio="1.33333333333333" scrolling="no" id="doc_86978" width="100%" height="600" frameborder="0"></iframe><script type="text/javascript">(function() { var scribd = document.createElement("script"); scribd.type = "text/javascript"; scribd.async = true; scribd.src = "http://www.scribd.com/javascripts/embed_code/inject.js"; var s = document.getElementsByTagName("script")[0]; s.parentNode.insertBefore(scribd, s); })();</script></p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1818&amp;md5=29d3457f347de423dc48b51f41e3407f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>An Apple A Day: If you had bought 1 Apple share on every single trading day since its IPO, you&#8217;d have earned $10 million.</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2011/03/23/an-apple-a-day-makes-you-10-million/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 11:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[You might have come across it in the past few weeks: Kyle Conroy has made a nice table that lets you see how much money you&#8217;d have earned if you had not invested it in an Apple product, but in Apple stock at that very time (see: What if I had bought Apple stock instead?). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>You might have come across it in the past few weeks: Kyle Conroy has made a nice table that lets you see how much money you&#8217;d have earned if you had not invested it in an Apple product, but in Apple stock at that very time (see: <a href="http://www.kyleconroy.com/apple-stock.php">What if I had bought Apple stock instead?</a>).</p>
<p>Now, that inspired me to do a similar kind of calculation. We all know the proverb &#8220;An apple a day, keeps the doctor away&#8221;. It actually does earn you a lot of money, too. If you had bought an Apple share a day, ever since Apple went public on December 12 1980, you&#8217;d have earned 9.88 million dollars by now. Say you started when Apple announced the first iPod back in 2001, that&#8217;s still more than half a million in profits.</p>
<p><img src="https://spreadsheets.google.com/oimg?key=0AqJvFa_cw-T3dERNcHltZXRSMnRNZHJjOEZyemtZbUE&#038;oid=2&#038;zx=ahs56rc5xk9" /></p>
<p><script type="text/javascript" src="//ajax.googleapis.com/ajax/static/modules/gviz/1.0/chart.js"> {"chartType":"ColumnChart","chartName":"Chart 1","dataSourceUrl":"//spreadsheets.google.com/tq?key=0AqJvFa_cw-T3dGpQZUwtY0lsZW9tQUp3MEVEdkNRWlE&#038;transpose=0&#038;headers=1&#038;range=A1%3AJ10&#038;gid=0&#038;authkey=CPnQ39QO&#038;pub=1","options":{"reverseCategories":false,"fontColor":"#fff","midColor":"#36c","pointSize":"0","headerColor":"#3d85c6","headerHeight":40,"is3D":false,"logScale":false,"hAxis":{"maxAlternation":1},"wmode":"opaque","title":"If you had bought 1 Apple share on every single trading day since...","mapType":"hybrid","isStacked":true,"showTip":true,"displayAnnotations":true,"nonGeoMapColors":["#9fc5e8","#b6d7a8","#FF9900","#109618","#990099","#0099C6","#DD4477","#66AA00","#B82E2E","#316395"],"dataMode":"markers","colors":["#9fc5e8","#b6d7a8","#FF9900","#109618","#990099","#0099C6","#DD4477","#66AA00","#B82E2E","#316395"],"smoothLine":false,"maxColor":"#222","lineWidth":"2","labelPosition":"right","fontSize":"14px","hasLabelsColumn":true,"maxDepth":2,"legend":"right","allowCollapse":true,"minColor":"#ccc","reverseAxis":false,"vAxis":{"format":"'$'#,##0"},"width":600,"height":371},"refreshInterval":5} </script></p>
<p>Where did I get the data from? Actally, Wolfram Alpha does a great job at tasks like this. It got me the <a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=apple+stock+price+last+10+years">historical Apple stock prices</a> as well as the <a href="http://www.wolframalpha.com/input/?i=days+since+march+22+2001">number of days (sometimes even weekdays) between two specific dates</a>. NYSE Trading Holidays are taken from <a href="http://www.chronos-st.org/NYSE_Observed_Holidays-1885-Present.html">here</a> and the exact dates of Apple&#8217;s stock splits from the company&#8217;s <a href="http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=107357&#038;p=irol-faq">investor relations page</a>. </p>
<p>A note on the numbers: They do take into consideration the three stock splits that Apple has made, in 1987, 2000 and 2005. They are not, however, adjusted for inflation. Also, I&#8217;m not entirely sure whether my calculations are 100% correct. Those 2 for 1 splits make things a bit complicated. You can check the <a href="https://spreadsheets.google.com/ccc?key=0AqJvFa_cw-T3dERNcHltZXRSMnRNZHJjOEZyemtZbUE&#038;hl=en&#038;authkey=CNmr4acD">raw data and my calculations</a> here. Please let me know if you find any mistakes.</p>
 <p><a href="http://www.davidbauer.ch/?flattrss_redirect&amp;id=1767&amp;md5=a9531b1572fb362f148203b76d70e74a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.davidbauer.ch/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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