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	<title>David Bauer. Journalist.</title>
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		<title>Eine Mikrostudie zum Deutschenhass in der Schweiz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:47:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[Skepsis und Antipathie, bisweilen Hass gegenüber Deutschen sind in der Schweiz nichts neues. Geradezu zyklisch werden sie von der grössten Volkspartei und verschiedenen Medien geschürt. Seit einiger Zeit erlebe ich es am eigenen Leib &#8211; weil man mich für einen Deutschen hält. Vor gut zwei Jahren habe ich in einer kurzen Notiz auf meiner Website [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Skepsis und Antipathie, bisweilen Hass gegenüber Deutschen sind in der Schweiz nichts neues. Geradezu zyklisch werden sie von der grössten Volkspartei und verschiedenen Medien geschürt. Seit einiger Zeit erlebe ich es am eigenen Leib &#8211; weil man mich für einen Deutschen hält.<span id="more-888"></span></p>
<p>Vor gut zwei Jahren habe ich in einer <a href="http://www.davidbauer.ch/2008/05/27/was-die-deutschen-uber-die-schweiz-denken/">kurzen Notiz</a> auf meiner Website auf die aktuelle Ausgabe des jeweils monothematischen deutschen Gesellschaftsmagazins Dummy aufmerksam gemacht, die sich mit der Schweiz befasst, unter anderem wegen der, wie ich finde, ausserordentlich gelungenen Titelseite.</p>
<p>Seitdem stossen über Google immer wieder Besucher auf diesen Artikel und regen sich darüber auf. Nicht nur verstehen sie ganz offensichtlich die Ironie der Dummy-Titelseite nicht, sie gehen auch davon aus, dass ich als Autor dieser Notiz Deutscher sei. Als solchen decken mich mit gehässigen Kommentaren ein. Gegen dreissig Kommentare zu dieser Notiz sind bislang eingetroffen, alle mit derselben Stossrichtung. Keinen davon habe ich je freigeschaltet, zu Beginn habe ich sie jeweils gelöscht. Die letzten paar habe ich jedoch gesammelt, weil sie ein schönes anekdotisches Bild davon abgeben, wie tumber Hass gegenüber Deutschen in der Schweiz aussieht (ohne dass ich damit behaupten möchte, dass es in irgendeiner Form repräsentativ wäre).</p>
<p>Alle Kommentare uneditiert.</p>
<blockquote><p>ich möchte euch freundlich mitteilen,dass ihr vollidioten seid<br />
im namen der schweiz</p></blockquote>
<blockquote><p>ihr deutschen seid doch bekloppt! wir können genauso gut deutsch wie ihr, aber im gegensatz zu euch sind wir anständig! anbrüllen ist euer 2. Name!!! und ihr findet euch sooooo toll….. da habt ihr euch geschnitten!!!<br />
dieser dämliche artikel passt besser zu euch!!!!! viel…. also haltet die klappe und kürzt euch die zunge ihr trottel…</p>
<p>anständige grüsse<br />
schweiz
</p></blockquote>
<blockquote><p>
DU SPINNST WIR SCHWEIZER SIND BESSER REICHER UND SCHLAUER ALS DU AUF SCHWEITZER DEUTSCH GESAGT :.DU BISCH ÄS ARSCHLOCH U MIR SCHWIZER SIE IM FUESSBALL SCHLAUR U RENNÄ NID UFENEI BAHN SCHINNE WIE GWÜSSI ANGERI (dütschä)</p></blockquote>
<blockquote><p>Was hesh du qeqe shwiizer mann-.-<br />
wenn du shwiizer beleiidiiqsh maaan echt denn biish qshtöört-.- denn beleiidiiqsh au dütshii muahahhaahhah xD’ iaio.wieish das chunt dev0-.- biin hald au dütshii&#038;dezue shwiizeriin boorriinq.xD’ =D
</p></blockquote>
<blockquote><p>Scheiss deutsche ihr seid loser</p></blockquote>
<blockquote><p>Scheiss Deutschland.<br />
Schweiz ist besser
</p></blockquote>
<blockquote><p>
Super Schweizer! ich werde ihre website blocken</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>I do what I like.I got there by quitting my job. (Interview)</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2010/06/17/i-do-what-i-like-i-got-there-by-quitting-my-job-interview/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 17:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[sandbox]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Schweizer Startup Sandbox hat sich zum Ziel gesetzt, junge, ambitionierte Menschen auf der ganzen Welt zu vernetzen. Das Netzwerk, aktuell umfasst es knapp 400 U30-Menschen aus sechs Kontinenten, soll dabei helfen, global Kontakte zu knüpfen und gute Ideen mit guten Leuten hervorragend umzusetzen. Seit ein paar Wochen bin ich selber Mitglied im Sandbox Netzwerk. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Startup <a href="http://www.sandbox-network.com/about-us/">Sandbox</a> hat sich zum Ziel gesetzt, junge, ambitionierte Menschen auf der ganzen Welt zu vernetzen. Das Netzwerk, aktuell umfasst es knapp 400 U30-Menschen aus sechs Kontinenten, soll dabei helfen, global Kontakte zu knüpfen und gute Ideen mit guten Leuten hervorragend umzusetzen. Seit ein paar Wochen bin ich selber Mitglied im Sandbox Netzwerk.</p>
<p>Diese Woche habe ich für die Rubrik &#8220;Meet a Sandboxer&#8221; ein paar Fragen zu mir beantwortet: Was ich in nächster Zeit erreichen möchte, wann ich am liebsten Rotwein trinke und warum man keinem Mann ohne Bart trauen sollte.</p>
<p>> <a href="http://www.sandbox-network.com/meet-a-sandboxer/meet-a-sandboxer-david-bauer/">Meet a Sandboxer: David Bauer</a></p>
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		<title>Konsequent weiter zu neuen Ufern</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2010/06/13/konsequent-weiter-zu-neuen-ufern/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 13:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Stay who you are and keep changing&#8221; ist ein Ratschlag, den ich guten Freunden gerne gebe. Da gebürt es sich selbstverständlich, dass ich mich selber auch daran halte. Konkret heisst das: Ich habe Ende Mai meine Stelle bei der SonntagsZeitung aufgegeben und arbeite ab sofort frei an zahlreichen Projekten, alle verbunden mit einem gemeinsamen Nenner: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Stay who you are and keep changing&#8221; ist ein Ratschlag, den ich guten Freunden gerne gebe. Da gebürt es sich selbstverständlich, dass ich mich selber auch daran halte. Konkret heisst das: Ich habe Ende Mai meine Stelle bei der SonntagsZeitung aufgegeben und arbeite ab sofort frei an zahlreichen Projekten, alle verbunden mit einem gemeinsamen Nenner: Sie drehen sich um die Dinge, die ich am besten kann und die mir am meisten Spass machen.<span id="more-861"></span></p>
<p>Mein Hauptprojekt, wenn man so will, ist das Buch, an dem ich seit Anfang Jahr arbeite. Es soll ein Kompass für das digitale Leben werden, der Antworten liefert auf Fragen, die sich nicht googlen lassen; der Fragen aufwirft, auf die wir in naher Zukunft Antworten finden müssen, wenn uns die ferne Zukunft nicht entgleiten soll; der bereits verankerte Ansichten über das digitale Leben herausfordert und Diskussionen anregt. Geplanter Erscheinungstermin ist Ende 2010.</p>
<p>Daneben werde ich weiterhin als Journalist arbeiten, unter anderem für die SonntagsZeitung (gerade heute beispielsweise erscheinen: &#8220;<a href="http://bit.ly/9AoNUs">Eines für alle, alle für eines</a>&#8220;, eine Rekapitulation der Reise des iPhones zum Mittelpunkt unseres Lebens). Und natürlich werde ich weiter <a href="http://www.78s.ch">78s &#8211; Das Magazin für bessere Musik</a> als Geschäftsführer und Herausgeber betreuen und nun hoffentlich auch wieder vermehrt als Autor in Erscheinung treten.</p>
<p>Die neu gewonnene zeitliche Flexibilität und Freiheit werde ich vor allem dazu nutzen, meine Expertise im Bereich neue Medien und Kommunikation in verschiedene Projekte und Veranstaltungen einzubringen (und damit das, was ich mit meinem Engagement als Gastdozent am <a href="http://www.maz.ch">MAZ &#8211; Die Schweizer Journaslistenschule</a> begonnen habe, weiter ziehen). Mehrere interessante Anfragen und Ideen liegen auf dem Tisch &#8211; mehr dazu später.</p>
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		</item>
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		<title>Meine Ansichten zur Zukunft des Musikjournalismus (Interview)</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2010/06/04/meine-ansichten-zur-zukunft-des-musikjournalismus-interview/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>
		<category><![CDATA[78s]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[musikjournalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit vier Jahren machen wir bei 78s &#8211; Das Magazin für bessere Musik (wo ich Mitherausgeber und Autor bin) das, was wir für den Musikjournalismus der Zukunft halten. Vieles geschieht dabei eher intuitiv denn strategisch geplant. Im Gespräch mit Julia Bendlin von der Zürcher Hochschule der Künste habe ich dennoch versucht, in Worte zu fassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vier Jahren machen wir bei <a href="http://www.78s.ch">78s &#8211; Das Magazin für bessere Musik</a> (wo ich Mitherausgeber und Autor bin) das, was wir für den Musikjournalismus der Zukunft halten. Vieles geschieht dabei eher intuitiv denn strategisch geplant. Im Gespräch mit Julia Bendlin von der Zürcher Hochschule der Künste habe ich dennoch versucht, in Worte zu fassen, wie ich den Musikjournalismus der Zukunft (und die Zukunft des Musikjournalismus) sehe. Sie hat mich für ihre Masterarbeit interviewt.</p>
<p>Das Interview:<br />
<a href='http://www.davidbauer.ch/wp-content/uploads/2010/06/musikjournalismus_interview.pdf'>&#8220;Gratis-Wegweiser zu besserer Musik&#8221;</a></p>
<p>Ein paar Auszüge:</p>
<blockquote><p>Ich halte die Musikberichterstattung, wie sie in vielen Printmedien gemacht wird, zumindest für entbehrlich.</p></blockquote>
<blockquote><p>Über Musikmagazine kann ich ehrlich gesagt nichts sagen, weil ich seit Jahren keines mehr in die Hand genommen habe.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich versuche in meinen Texten immer auch als „erster Hörer“ zu schreiben. Ich weiss zwar nicht unbedingt mehr als der Leser und habe auch nicht mehr den Vorsprung, die Platte als erster zu hören. Aber ich kann das Hörerlebnis vielleicht besser in Worte fassen. Ich bin derjenige, der eine erste Meinung schreibt, woran sich der Leser orientieren kann. Entweder vertraut er mir oder er denkt das Gegenteil.</p></blockquote>
<blockquote><p>Ich bin überzeugt, dass sehr viele von unseren Lesern besser Bescheid wissen als ich: im Sinne von, wer spielt wie Gitarre etc. Das interessiert mich nicht. Mich interessiert, ob Musik etwas in mir bewegt. Das versuche ich, sehr subjektiv zu beschreiben. Das bringt dem Leser am meisten.</p></blockquote>
<blockquote><p>Man ist nicht mehr im „bequemen Kuchen“, hat nicht mehr den sicheren Job. Und die Anforderungen sind sicher grösser geworden. Aber das kann nur nützlich sein.</p></blockquote>
<blockquote><p>Nur wer die Mechanismen des Internets kennt, kann die Nutzer für sich begeistern. Das bedeutet auch, dass man dem Leser auf Augenhöhe begegnet.</p></blockquote>
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		<title>«Als Grüner bin ich in meiner Karriere öfter angeeckt denn als Schwuler»</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2010/05/10/als-gruner-bin-ich-in-meiner-karriere-ofter-angeeckt-denn-als-schwuler/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 15:39:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[sonntagszeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Berner Erziehungsdirektor Bernhard Pulver über seine Ambitionen, erster grüner Bundesrat zu werden, den drohenden Lehrermangel und warum er lieber in Zürich als in Bern essen geht. Am 9. Mai 2009 in der SonntagsZeitung erschienen. Herr Pulver, mit 18 Jahren haben Sie die Grüne Partei Schweiz mitgegründet. Wie wird man als junger Mann derart politisch? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Berner Erziehungsdirektor Bernhard Pulver über seine Ambitionen, erster grüner Bundesrat zu werden, den drohenden Lehrermangel und warum er lieber in Zürich als in Bern essen geht.<span id="more-876"></span></p>
<p><em>Am 9. Mai 2009 in der SonntagsZeitung erschienen.</em></p>
<p><strong>Herr Pulver, mit 18 Jahren haben Sie die Grüne Partei Schweiz mitgegründet. Wie wird man als junger Mann derart politisch?</strong></p>
<p>Für mich waren zwei Dinge ausschlaggebend. Das eine war die Umweltpolitik. Es wollte mir nicht in den Kopf, dass man durch das Simmental, aus dem meine Mutter kommt, eine Autobahn bauen wollte. Zum anderen war mir damals schon wichtig, eine Veränderung herbeizuführen, hin zu einer offeneren und lebendigeren Gesellschaft.</p>
<p><strong>Erfüllen die Grünen 2010 Ihre damaligen Erwartungen?</strong></p>
<p>Vermutlich hat nicht nur die grüne Bewegung an Reife gewonnen (lacht). Die Grünen haben sich als Partei etabliert. Heute können wir die Themen wirklich in der Breite diskutieren und gute Politik machen. Früher waren wir eine Aufbruchbewegung, eine Protestpartei. Heute stehen wir in 48 Gemeinden und in sieben Kantonen in der Regierungsverantwortung.</p>
<p><strong>Im Kanton Bern übertrifft das Vertrauen in Ihre Person das in Ihre Partei. Wie haben Sie das Glanzresultat bei der Regierungsratswahl geschafft?</strong></p>
<p>Offenbar schätzen die Bernerinnen und Berner meinen Stil. Eigentlich müsste mich das überraschen. Man hat mir zwanzig Jahre lang gepredigt, ich müsse als Politiker pointierter auftreten, ich soll nicht zu sehr differenzieren, sondern polarisieren. Aber die Realität ist komplizierter. Meine Position braucht halt fünf Zeilen mehr, doch am Schluss kommt sie beim Wähler an. Die Leute haben genug vom Pingpong zwischen den Polen.<br />
<strong><br />
Nicht unbedingt. Die SVP polarisiert am stärksten und ist damit am erfolgreichsten.</strong></p>
<p>Leider. Die SVP hat eine Politik etabliert, die primär den Gegner runtermacht und dessen Standpunkt nicht als Beitrag zur Lösung akzeptiert. Darunter leidet die Politik seit Jahren stark.<br />
<strong><br />
Müsste die Linke der SVP entschlossener entgegentreten?</strong></p>
<p>Anders: Unsere Seite mauert zu häufig. Die SVP hat in der Ausländer- und in der Sozialpolitik Themen aufs Tapet gebracht, und die Linke hat nur versucht, abzublocken – da nehme ich mich selber nicht aus. Wer Fragen zu Ausländern aufwirft, ist nicht automatisch ein Rassist. Menschen, die beunruhigt sind, stellen sich Fragen. Wenn wir diese nicht aufnehmen, treiben wir die Menschen in die Arme der SVP.</p>
<p><strong>Man darf Ausländer also als Problem sehen. Hier sprechen Sie nicht wie ein Linker. Bei den Grünen denken viele anders.</strong></p>
<p>Stimmt. Ich sehe aber Ausländer nicht als Problem. Ich vertrete jedenfalls nicht eine Position, die à tout prix zur Mitte hin zielt.</p>
<p><strong>Aber?</strong></p>
<p>Wir müssen ausstrahlen, dass wir nicht in politischen Positionen festgefahren, sondern auch für Ideen anderer offen sind. Das heisst nicht, dass wir abkupfern. Wir verbessern aber unsere eigenen Positionen, wenn wir berechtigte Einwände anderer berücksichtigen. Dennoch müssen wir klarstellen, dass wir links stehen.</p>
<p><strong>Um sich von den Grünliberalen abzugrenzen?</strong></p>
<p>Wir müssen stärker zeigen, dass wir die Partei sind, die versucht, Brücken zu bauen. Das haben wir in der Vergangenheit zu wenig getan. Dabei sind es die Grünen, die über die eigenen Positionen hinausdenken – nur merkt das die Bevölkerung noch nicht richtig.</p>
<p><strong>Mit welcher Einschätzung liegen die Wähler denn falsch?</strong></p>
<p>Mit dem SP-Vergleich. Wir Grünen sind nicht einfach die umweltfreundlicheren Sozialdemokraten. Dass die SP weiterhin die Überwindung des Kapitalismus will, löst bei mir Kopfschütteln aus. Die Marktwirtschaft, sozial und ökologisch reguliert, ist ein gutes System.</p>
<p><strong>Ist das die Position, mit der die Grünen hoffen, 2011 auf die proklamierten 15 Prozent Wähleranteil zu kommen?</strong></p>
<p>Ich glaube weiterhin, dass wir mit unserer Politik mindestens 15 Prozent erreichen können – vielleicht nicht schon nächstes Jahr, aber die Grössenordnung bleibt unser Ziel.</p>
<p><strong>Dafür müssten die Grünen eben doch auf die Mitte zugehen. Wäre es sinnvoll, vereint mit der GLP in die Wahlen zu steigen?<br />
</strong><br />
Das wird schwierig, weil die Grünliberalen sich zu uns abgrenzen – was ich schade finde. Mit dem liberalen Gedankengut haben wir einen wichtigen Berührungspunkt mit der GLP. Auch wir sind für Freiheit ohne Einheitslösungen, auch wir haben ein kritisches Verhältnis zum Staat. Darum müssen wir unsere Hand deutlicher zur GLP ausstrecken.</p>
<p><strong>Der gestern im Amt bestätigte Parteichef Leuenberger dachte einst darüber nach, der SVP die Hand zu reichen, um zu einem Bundesratssitz zu kommen.<br />
</strong><br />
Ich habe kein Problem, mich mit der SVP an einen Tisch zu setzen. Ob es aber eines Deals mit ihr bedarf, um in den Bundesrat zu kommen, stelle ich infrage. Für mich stehen die politischen Inhalte im Vordergrund, und da sind die Differenzen zur SVP in vielen Punkten fundamental.</p>
<p><strong>Wann sitzen die Grünen im Bundesrat?</strong></p>
<p>Ich kann mich noch an Debatten in den Neunzigerjahren erinnern, als Teile der Partei meinten, die Grünen müssten eine Oppositionspartei bleiben. Doch das kann nicht das Ziel einer Partei sein, die politischen Einfluss haben will. Wir müssen auf allen drei Ebenen in die Exekutiven. Der Einwand dagegen ist immer: Dann verlören wir unsere Unschuld und würden zu einer etablierten Partei. Na und? Wir wollen doch unsere Anliegen umsetzen. Wir haben in den Gemeinden Erfolg, in den Kantonsregierungen, warum nicht auch im Bundesrat?</p>
<p><strong>Weil derjenige, wegen dem die Grünen ihre Unschuld verlören, Bernhard Pulver heissen könnte. Sie wollen doch Bundesrat werden, oder?</strong></p>
<p>(lacht) Das geht alles zu schnell. Vor ein paar Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich Regierungsrat sein könnte. Ich hatte das nie als Karriereziel. Bundesrat schon gar nicht. Darum: Ich kann das nicht sagen. Es kommt sowieso anders, als man denkt. Ich entscheide, wenn sich die Frage stellt.<br />
<strong><br />
Wir haben Sie eben gestellt.</strong></p>
<p>Es freut mich, dass meine Arbeit derart geschätzt wird, dass ich als Kandidat gelte. Mein Job ist aber die Regierungsarbeit in Bern, und da bin ich noch lange nicht am Ende. Und vielleicht wollen die Grünen, wenn es so weit ist, lieber mit einer Frau in den Bundesrat oder mit einem Welschen.</p>
<p><strong>Was würde Sie reizen am Amt des Bundesrats?</strong></p>
<p>Ganz klar die Möglichkeit, die schweizerische Politik mitzugestalten. Und dass man Menschen beeinflussen kann mit der Art, wie man an Dossiers herangeht, wie man mit Partnern zusammenarbeitet, wie man zu Themen Stellung nimmt. Ich glaube, mir ist es schon als Erziehungsdirektor gelungen, die Haltungen der Menschen zu verändern. Das würde mich auch im Bundesrat reizen.</p>
<p><strong>Was spricht also gegen eine Kandidatur?</strong></p>
<p>Die extreme Öffentlichkeit. Als Regierungsrat bin ich zwar in Bern bekannt, aber schon in Freiburg oder Zürich kennt mich keiner. Und ich habe den Eindruck, Bundesräte seien sehr weit von ihren Geschäften weg. Als Regierungsrat arbeite ich nahe genug an den Dossiers, um bei der Umsetzung von Gesetzen mitdenken zu können. So weiss ich nicht, ob einen die Arbeit als Bundesrat genauso glücklich macht wie die als Regierungsrat. Ich muss mich da glaub mal informieren. (lacht)<br />
<strong><br />
Stehen Sie denn nicht gerne in der Öffentlichkeit?</strong></p>
<p>Nein, nicht besonders. Als Grossrat freut es einen noch, wenn man erkannt wird. Seit ich Regierungsrat bin, merke ich, die Mehrheit der Leute in einem Berner Lokal weiss, wer ich bin. Wenn ich müde bin oder schlecht gelaunt, kann ich darum nicht mehr loslassen. Darum fühle ich mich beim Nachtessen in Zürich wohler als in Bern.</p>
<p><strong>Würden Sie in die Bundesregierung gewählt, konzentrierte sich alles darauf, dass Sie der erste bekennende schwule Bundesrat wären.</strong></p>
<p>Ich habe in den letzten 25 Jahren nie den Eindruck gehabt, auf diesen Punkt reduziert zu werden. Doch natürlich ist es Teil meiner Funktion, Jugendlichen, die vor dem Coming-out stehen, ein Vorbild zu sein und ihnen zu zeigen: Schwulsein ist kein Problem. So gesehen wäre das kein Hinderungsgrund, um Bundesrat zu werden. Im Gegenteil, eigentlich wäre es wichtig, dass einmal einer Bundesrat wäre, der offen zu seiner Homosexualität steht.</p>
<p><strong>In anderen Bereichen, im Sport zum Beispiel, ist Homosexualität noch immer ein Tabu. Was muss geschehen, damit sich auch Fussballer outen?</strong></p>
<p>Die Selbstverständlichkeit, mit der Künstler, aber auch Politiker offen mit ihrer Homosexualität umgehen, trägt dazu bei, dieses Tabu zu brechen. Doch das braucht Zeit. In manchen Bereichen ist die Vorstellung von Männlichkeit klarer ausgeprägt als in anderen. Bei diesen werden wir etwas mehr Geduld brauchen.</p>
<p><strong>Sie meinen, es ist eine Frage der Zeit, bis Homosexualität kein Thema mehr ist?</strong></p>
<p>Nein, es wird nie vom Radar verschwinden. Es wird nie mehr als fünf bis zehn Prozent Schwule und Lesben geben, wir werden immer eine Minderheit bleiben. Und es wird schwierig sein, dazu zu stehen. Denn die Eltern stehen nicht von Anfang an auf derselben Seite. Ein Immigrantenkind in der Schweiz hat Eltern, die in derselben Situation sind. Und bei einem behinderten Kind wissen die Eltern von Geburt an, dass das Kind anders ist. Als Homosexueller muss man den Eltern im schwierigen Alter von vielleicht 15 Jahren beibringen, dass man anders ist.<br />
<strong><br />
Ist Ihnen Ihr eigenes Coming-out auch schwergefallen?</strong></p>
<p>Nein, es war eigentlich recht einfach: Einmal, als ich Liebeskummer hatte und meine Eltern mich getröstet haben, habe ich mich durchgerungen, ihnen zu sagen, ich sei nicht wegen eines Mädchens traurig. Sie haben das sehr gut aufgenommen. Meine Eltern waren immer sehr aufgeschlossen. Andere haben es da sicher viel schwerer.<br />
<strong><br />
Sind Sie mit Ihrer Homosexualität in Ihrer Karriere jemals auf Widerstände gestossen?</strong></p>
<p>Nein, nie. Als Grüner bin ich öfter angeeckt denn als Schwuler. (lacht)</p>
<p><strong>Ihr Lieblingsfilm, haben Sie mal gesagt, ist «Der Club der toten Dichter». Was fasziniert Sie an diesem Film?</strong></p>
<p>Dieser Lehrer, John Keating. Er hat in einem verkrusteten Internat mit Poesie die alten Strukturen durchbrochen und junge Menschen zu selbstständigem Denken angeregt. Klar, dass er damit auf grossen Widerstand stösst.</p>
<p><strong>Sind Sie ein John Keating?</strong></p>
<p>Das habe ich mir noch nie überlegt. Aber wenn das so wäre, wäre das wunderbar.<br />
<strong><br />
Am Ende wird Keating von den Schülern zwar geliebt, aber vom Internat verjagt.</strong></p>
<p>So ist es. Das zeigt, wie schwierig es ist, Wandel herbeizuführen. Das ist mir auch eine Warnung, bei all den positiven Reaktionen, die ich seit meinem Wahlerfolg erhalten habe, nicht abzuheben. Die Stimmung kann schnell drehen. Vielleicht mache auch ich irgendwann einen Fehler, bei dem mich alle fallen lassen.</p>
<p><strong>Haben Sie Angst davor?</strong></p>
<p>Nein. Als ich die Erziehungsdirektion übernommen habe, hat man mich gewarnt, das Amt sei ein Schleudersitz. Ich habe mich damit auseinandergesetzt, wie ich damit umgehen würde, wenn plötzlich alle fänden, ich sei nicht mehr tragbar. Ich will gehen, wenn ich merke, ich kann nichts mehr bewirken.<br />
<strong><br />
Dann empfehlen Sie Bundesrat Merz also den Rücktritt?</strong></p>
<p>Ui &#8230; das wird jetzt extrem heikel. (zögert) Ich habe mir schon bei ein paar Politikern überlegt, ob ich an ihrer Stelle noch bleiben würde. Ich möchte allerdings keine Namen nennen. Letztlich ist das immer ein ganz persönlicher Entscheid. Aber ich denke, ich würde in Merz’ Situation den Hut nehmen. Doch ich weiss nicht wirklich, wie es ist, wenn man in so eine Lage kommt.<br />
<strong><br />
Es kommt wohl darauf an, ob man sich ein Leben nach der Politik vorstellen kann. Haben Sie Pläne für die Zeit danach?</strong></p>
<p>Am liebsten würde ich nochmals studieren, Kunstgeschichte und Literatur. Und unterrichten.<br />
<strong><br />
Im verschulten Bologna-System?</strong></p>
<p>Ich bin jemand, der sich mit bestehenden Situationen gut arrangieren kann und nicht ständig hadert. Schon damals, als ich studiert habe, habe ich das Studium als verschult wahrgenommen. Man konnte sich trotzdem seine Freiräume schaffen. Aber klar, man sollte wieder von dieser Verschulung wegkommen.<br />
<strong><br />
Wo genau fordern Sie Korrekturen?</strong></p>
<p>Erstens beim Druck, das Studium möglichst schnell durchzuziehen. Das Schnelle ist nicht immer das Beste. Wer ein Jahr oder zwei länger studiert, hat diese Zeit nicht zwingend vergeudet. Zweitens muss die Fächerwahl flexibler werden, gerade in den Geisteswissenschaften. Bologna schreibt nicht vor, Studiengänge durchzustrukturieren. Drittens die Präsenzpflicht. Es macht keinen Sinn, Studierende in Vorlesungen zu zwingen, wenn am Semesterende eine Prüfung anfällt.</p>
<p><strong>Bürgerliche Politiker fordern, die Unis müssten sich stärker am Arbeitsmarkt ausrichten.</strong></p>
<p>Nicht nur bürgerliche. Auch von links höre ich das vermehrt. Doch davor warne ich. Die Universitäten sind ein grosser wirtschaftlicher Trumpf der Schweiz. Es wäre falsch, sie zu Berufsbildungsstätten zu degradieren. Universitäten müssen Orte des freien Denkens bleiben. Diese braucht unser Bildungssystem, weil ihre Absolventen auch für die Gesellschaft von morgen denken müssen. Viele bahnbrechende Fortschritte wurden mit Forschungen erzielt, für die auf den ersten Blick kein aktueller Nutzen ersichtlich war. Gerade deshalb finde ich es wichtig, dass man bei einer Neuorganisation der eidgenössischen Departemente die Bildung nicht einfach dem Wirtschaftsdepartement anhängt. Bildung ist mehr als nur ein Wirtschaftsfaktor.<br />
<strong><br />
Unsere «Orte des Denkens» kosten viel Geld. Sollten wir für Studierende aus dem Ausland höhere Studiengebühren verlangen?</strong></p>
<p>Die Schweizerische Universitätskonferenz, deren Präsident ich bin, hat dazu keine einheitliche Haltung. Man müsste sich in dieser ganzen Diskussion einmal überlegen, was man mit den höheren Gebühren überhaupt erreichen will. Will man die Anzahl ausländischer Studierender beschränken? Für grosse Universitäten wie Bern, Zürich oder Basel kann das nicht das Ziel sein. Wir sind in Bern sogar bestrebt, einen hohen Anteil ausländischer Studierender zu erzielen. Damit beweisen wir, dass das Angebot attraktiv ist. Oder geht es darum, zusätzliche Einnahmen zu generieren, statt anderswo zu sparen? Dann ist das diskutierbar.</p>
<p><strong>Vielleicht wäre eine Veränderung im Bildungsbereich gar nicht schlecht. Immer weniger Jugendliche wollen Lehrer werden.</strong></p>
<p>Ich bin vorsichtig geworden mit Prognosen, die Schwankungen sind extrem. Aber die Demografie spricht tendenziell dafür, dass ein Lehrermangel kommt. In erster Linie müssen wir den Lehrerberuf attraktiver machen. Das fängt bei den Löhnen an. Viele Lehrer sagen mir allerdings, ihr Lohn sei nicht das Problem, sondern die mangelnde Anerkennung. Sie wollen, dass die Gesellschaft einsieht, welch anspruchsvolle Aufgabe es ist, jeden Tag vor 24 Kindern mit unterschiedlicher Herkunft zu stehen. Wenn die Anerkennung wieder höher ist, werden junge Menschen merken, dass es sinnvoller ist, Kindern und Jugendlichen etwas mitzugeben, als an der New Yorker Börse das Geld der Bankkunden zu verspielen. Wahrscheinlich macht das auch glücklicher.</p>
<p><strong>Was macht Sie glücklich?</strong></p>
<p>Meine Arbeit, mit der ich versuche, möglichst vielen Menschen zu einer besseren Lebensqualität zu verhelfen.</p>
<p><strong>Und was haben Sie für Ziele für die Zeit nach dem Arbeitsleben?</strong></p>
<p>Ich hätte dann gerne wieder mehr Zeit für die Musik und die Kultur. Ich habe früher Klarinette gespielt – vielleicht werde ich wieder ein Instrument spielen, wenn ich nicht mehr Erziehungsdirektor bin.<br />
<strong><br />
Dann sind Sie aber Bundesrat.</strong></p>
<p>(lacht laut)<br />
<em><br />
Interview: Von David Bauer, Pascal Tischhauser</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>10 Pläne für 2010</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/12/31/10-plane-fur-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 12:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde, man sollte sich fürs neue Jahr keine Vorsätze nehmen für Dinge, die man nicht mehr tun möchte. Sondern Pläne schmieden für Dinge, die man unbedingt tun will. Meine Pläne für 2010, an denen ich mich am nächsten 31. Dezember selber messen werde: &#187; Mehr fotografieren &#187; Wieder Schach spielen &#187; Die verpasste Reise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, man sollte sich fürs neue Jahr keine Vorsätze nehmen für Dinge, die man nicht mehr tun möchte. Sondern Pläne schmieden für Dinge, die man unbedingt tun will.</p>
<p>Meine Pläne für 2010, an denen ich mich am nächsten 31. Dezember selber messen werde:</p>
<p>&raquo; Mehr fotografieren<br />
&raquo; Wieder Schach spielen<br />
&raquo; Die verpasste Reise nach Kopenhagen nachholen<br />
&raquo; Mindestens eine unvernünftige Bauchentscheidung treffen<br />
&raquo; Ein paar Primeur-Steine aus dem Glashaus werfen<br />
&raquo; NYC<br />
&raquo; Ulysses oder Infinite Jest endlich lesen<br />
&raquo; Satten Bonus für das ganze 78s-Team erwirtschaften<br />
&raquo; Das Buch schreiben<br />
&raquo; Nach den Sternen greifen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>An Alphabet of Success</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 11:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[While failing is awfully hard, success in fact is pretty cheap. It&#8217;s a mere 26 letters away. A mbition B oldness C uriosity D edication E ffort F ocus G in &#038; Tonic H onesty I rony J oy K eep cool! L ove M usic N etwork O rganisation P layfulness Q uality R [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>While <a href="http://www.davidbauer.ch/2009/12/09/scheitern-wie-ein-profi-ein-lehrstuck-von-churchill-bis-youtube/">failing is awfully hard</a>, success in fact is pretty cheap. It&#8217;s a mere 26 letters away.<span id="more-799"></span></p>
<table border="0" width="100%" cellpadding="10">
<tr>
<td width="50%" valign="top">
<font size="+3" color="red">A</font> <font size="+2">mbition</font><br />
<font size="+3" color="red">B</font> <font size="+2">oldness</font><br />
<font size="+3" color="red">C</font> <font size="+2">uriosity</font><br />
<font size="+3" color="red">D</font> <font size="+2">edication</font><br />
<font size="+3" color="red">E</font> <font size="+2">ffort</font><br />
<font size="+3" color="red">F</font> <font size="+2">ocus</font><br />
<font size="+3" color="red">G</font> <font size="+2">in &#038; Tonic</font><br />
<font size="+3" color="red">H</font> <font size="+2">onesty</font><br />
<font size="+3" color="red">I</font> <font size="+2">rony</font><br />
<font size="+3" color="red">J</font> <font size="+2">oy</font><br />
<font size="+3" color="red">K</font> <font size="+2">eep cool!</font><br />
<font size="+3" color="red">L</font> <font size="+2">ove</font><br />
<font size="+3" color="red">M</font> <font size="+2">usic</font>
</td>
<td width="50%" valign="top">
<font size="+3" color="red">N</font> <font size="+2">etwork</font><br />
<font size="+3" color="red">O</font> <font size="+2">rganisation</font><br />
<font size="+3" color="red">P</font> <font size="+2">layfulness</font><br />
<font size="+3" color="red">Q</font> <font size="+2">uality</font><br />
<font size="+3" color="red">R</font> <font size="+2">adical thinking</font><br />
<font size="+3" color="red">S</font> <font size="+2">leep</font><br />
<font size="+3" color="red">T</font> <font size="+2">enacity</font><br />
<font size="+3" color="red">U</font> <font size="+2">niqueness</font><br />
<font size="+3" color="red">V</font> <font size="+2">isions</font><br />
<font size="+3" color="red">W</font> <font size="+2">it</font><br />
<font size="+3" color="red">X</font> <font size="+2">-checking</font><br />
<font size="+3" color="red">Y</font> <font size="+2">ears of patience</font><br />
<font size="+3" color="red">Z</font> <font size="+2">eal</font>
</td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Über das Scheitern: Ein Lehrstück von Churchill bis YouTube</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>

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		<description><![CDATA[Scheitern ist grauenvoll, scheitern schmerzt. Es ist der Moment, in dem Ambition und Hoffnung auf dem Boden der Wirklichkeit aufschlagen und nichts übrig bleibt. Ausser vielleicht einer Erkenntnis. Die ihrerseits grauenvoll ist und schmerzt. Ja, das Scheitern verfügt über eine grosse zerstörerische Kraft. Die allerdings so schnell verpuffen kann, wie sie sich aufgeladen hat. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scheitern ist grauenvoll, scheitern schmerzt. Es ist der Moment, in dem Ambition und Hoffnung auf dem Boden der Wirklichkeit aufschlagen und nichts übrig bleibt. Ausser vielleicht einer Erkenntnis. Die ihrerseits grauenvoll ist und schmerzt. Ja, das Scheitern verfügt über eine grosse zerstörerische Kraft. Die allerdings so schnell verpuffen kann, wie sie sich aufgeladen hat. Denn was auf ein Scheitern folgt, liegt ganz in unserer Hand. Letzlich ist es nicht das Scheitern, das uns vom Erfolg trennt. Sondern unser Unvermögen, weiter zu machen. Was auch immer unser Ziel ist, das wir gerade verfolgen.<span id="more-786"></span></p>
<p><font size="+2">&laquo;Success is the ability to go from one failure to another with no loss of enthusiasm.&raquo;</font> Winston Churchill </p>
<p>Besser lässt sich diese Botschaft kaum veranschaulichen als mit folgendem Video. Tony Hawk versucht 1999 &#8211; damals war er der beste und bekannteste Skateboarder der Welt &#8211; als erster überhaupt einen Nine-Hundred zu stehen, also einen Sprung mit zweieinhalb Umdrehungen. Er scheitert. Nicht einmal, nicht zweimal. Acht Mal. Und steht jedes Mal, buchstäblich, wieder auf. Er scheitert wie ein Profi. So wie wir alle scheitern sollten.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1vInHTvNX6Q&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/1vInHTvNX6Q&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
<p>Speichern Sie sich das Video als Lesezeichen ab, damit Sie es zur Hand haben, wenn Sie das nächste Mal scheitern.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Explosions In The Sky bis Snow Patrol: Meine 10 liebsten Songs der 00er Jahre</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/12/06/von-explosions-in-the-sky-bis-snow-patrol-meine-10-liebsten-songs-der-00er-jahre/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 15:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notizblock]]></category>
		<category><![CDATA[78s]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.davidbauer.ch/?p=781</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der Serie &#8220;Die 10&#215;10 besten Songs der 00er Jahre&#8221; auf 78s habe ich meine persönlichen Top10 der letzten zehn Jahre zusammengestellt. Explosions In The Sky &#8211; First Breath After Coma (2003, The Earth Is Not&#8230;) Post-Rock war und ist meine persönliche grosse Musikliebe der Dekade. Keine Band elektrisiert mich dabei so sehr wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Serie <a href="http://www.78s.ch/2009/12/01/die-10x10-besten-songs-der-00er-jahre/">&#8220;Die 10&#215;10 besten Songs der 00er Jahre&#8221;</a> auf 78s habe ich meine persönlichen Top10 der letzten zehn Jahre zusammengestellt.</p>
<p><img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/10x10songs.jpg" alt="10x10: Die besten Songs der 00er Jahre" title="10x10: Die besten Songs der 00er Jahre" width="610" height="75" class="alignnone size-full wp-image-28500" /></p>
<p><font size="+1">Explosions In The Sky &#8211; First Breath After Coma</font><font size="-1"> (2003, The Earth Is Not&#8230;)</font><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/w0o8JCxjjpM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/w0o8JCxjjpM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/ExplosionsintheSky.jpg" alt="First Breath After Coma - Explosions in the Sky" title="First Breath After Coma - Explosions in the Sky" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28296" />Post-Rock war und ist meine persönliche grosse Musikliebe der Dekade. Keine Band elektrisiert mich dabei so sehr wie Explosions In The Sky, kein Song entreisst mich so zielsicher aus dem Alltag wie &#8220;First Breath After Coma&#8221;. Das sind zehn Minuten pures Gefühlshoch mit garantiertem Nachhall.</p>
<p><font size="+1">Elbow &#8211; One Day Like This</font><font size="-1"> (2008, The Seldom Seen Kid)</font><br />
<object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hk2xaeXnxlM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hk2xaeXnxlM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/elbow.jpg" alt="One Day Like This - Elbow" title="One Day Like This - Elbow" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28297" />Elbow haben die britische Popmusik der 00er Jahre sehr subtil geprägt. Ihre Songs sind geradezu schmerzhaft schön und ihre Melodien von atemberaubender Klarheit. &#8220;One Day Like This&#8221; ist ein Paradebeispiel für den unaufgeregten, tief melancholischen Stil von Elbow und schlicht eine der besten Balladen der letzten zehn Jahre.</p>
<p><font size="+1">Sigur Rós &#8211; Untitled 8</font><font size="-1"> (2002, ( ) )</font><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HGdAQMFKT-I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HGdAQMFKT-I&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/sigurros.jpg" alt="Untitled 8 - Sigur Ros" title="Untitled 8 - Sigur Ros" width="115" height="114" class="alignleft size-full wp-image-28295" />Sigur Rós sind mein Tor in andere Sphären. Sie waren mein Soundtrack für ungezählte Zugfahrten, Klangkulisse für Herbstspaziergänge, Untermalung für melancholische Momente. Ihr <a href="http://www.78s.ch/2008/07/15/sigur-gross/">Konzert</a>  im Sommer 2008 in Zürich war das beste meines Lebens. Untitled 8 bleibt unübertroffen schön und seit Jahren unverzichtbar.</p>
<p><font size="+1">iLiKETRAiNS &#8211; Terra Nova</font><font size="-1"> (2006, Progress Reform)</font><br />
<object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hoHloQFJNvs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hoHloQFJNvs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/iliketrains.jpg" alt="Terra Nova - iLiKETRAiNS" title="Terra Nova - iLiKETRAiNS" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28294" />Wo Sigur Rós in andere Sphären abheben, bleiben iLiKETRAiNS aus Leeds dank Baritonstimme ganz erdverbunden. &#8220;Terra Nova&#8221; von ihrem Debütalbum ist eine schleppender Popsong, der sich langsam zur Hymne steigert. Post-Rock light, aber mit voller Durchschlagskraft.</p>
<p><font size="+1">Snow Patrol &#8211; Chasing Cars</font><font size="-1"> (2006, Eyes Open)</font><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FfZUxPF7AMI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FfZUxPF7AMI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/snowpatrol.jpg" alt="Chasing Cars - Snow Patrol" title="Chasing Cars - Snow Patrol" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28292" />Für mich der perfekte Popsong der Dekade. Eine Melodie für Millionen, ein unwiderstehlicher Instant Hit und ein Ohrwurm, der mir erstaunlicherweise nie verleidet. Die spezielle persönliche Note erhält der Song dadurch, dass er mich jedesmal an die vielleicht tollste Frau der Welt erinnert. </p>
<p><font size="+1">Johnny Cash &#8211; Hurt</font><font size="-1"> (2002, American IV: The Man Comes Around)</font><br />
<object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/clq01TXQR0s&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/clq01TXQR0s&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/cash.jpg" alt="Hurt - Johnny Cash" title="Hurt - Johnny Cash" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28298" />Einer der grössten Musiker des letzten Jahrhunderts hat in seiner letzten Schaffensphase einen der bewegensten Songs des neuen Jahrhunderts aufgenommen. Johnny Cash hat Trent Reznors &#8220;Hurt&#8221; zusätzliche Tiefe gegeben. Typisch Cash eben. <a href="http://www.davidbauer.ch/2008/09/11/was-johnny-cash-so-unverzichtbar-macht/">Seine Musik ist der gute Freund, der ohne Mitleid tröstet.</a></p>
<p><font size="+1">The Streets &#8211; Turn The Page</font><font size="-1"> (2002, Original Pirate Material)</font><br />
<object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/flt1I1U74h4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/flt1I1U74h4&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/streets.jpg" alt="Turn The Page - The Streets" title="Turn The Page - The Streets" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28284" />Das Debütalbum von Mike Skinner alias The Streets war stilprägend. Auch acht Jahre später klingt es frisch und brandaktuell. Ich verstehe von dieser Art Musik eigentlich nicht viel, aber &#8220;Turn The Page&#8221; lässt meinen Körper zucken und bringt meinen Geist in Schwung. Mehr brauche ich gar nicht.</p>
<p><font size="+1">Thom Yorke &#8211; Atoms For Peace</font><font size="-1"> (2006, The Eraser)</font><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JIK7084f8FM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JIK7084f8FM&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/thomyorke.jpg" alt="Atoms For Peace - Thom Yorke" title="Atoms For Peace - Thom Yorke" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28291" />Thom Yorke bleibt meine liebste Heulsuse. In destillierter Form, also ohne seine Band Radiohead, kommt er noch viel stärker zur Geltung. Wie seine Stimme in &#8220;Atoms For Peace&#8221; zitternd über die minimalistischen Klänge gleitet &#8211; eiskalt läuft es mir da den Rücken hinunter.</p>
<p><font size="+1">The Verve &#8211; Love Is Noise</font><font size="-1"> (2008, Forth)</font><br />
<object width="320" height="265"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/EGZAS00XHJU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EGZAS00XHJU&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/verve.jpg" alt="Love Is Noise - The Verve" title="Love Is Noise - The Verve" width="115" height="115" class="alignleft size-full wp-image-28290" />Ein nahezu perfekter Popsong und eine leise Reminiszenz an den Britpop der 90er Jahre. Die Melodie ist zwar kein Heuler, die hypnotische Stimme Richard Ashcrofts aber macht den Song Mal um Mal zum Erlebnis. Dazu gibts gesungene Gratis-Lebenshilfe: Ein memento mori in Herzensangelegenheiten.</p>
<p><font size="+1">Radiohead &#8211; Idioteque</font><font size="-1"> (2000, Kid A)</font><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/21Zd8xPUQs8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/21Zd8xPUQs8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="25"></embed></object><br />
<img src="http://www.78s.ch/wp-content/uploads/2009/11/radiohead.jpg" alt="Idioteque - Radiohead" title="Idioteque - Radiohead" width="115" height="114" class="alignleft size-full wp-image-28293" />Radiohead dürfen in dieser Liste nicht fehlen, auch wenn ihre Songs der letzten zehn Jahre vor allem im Albumverbund funktionieren und nicht als Einzelstücke. &#8220;Idioteque&#8221; aus dem Jahr 2000 bildet da eine Ausnahme. Das Stück enthält alles, was Radiohead grossartig und einzigartig macht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Den Wandel verfolgen: Artikel über die Musikindustrie</title>
		<link>http://www.davidbauer.ch/2009/11/24/den-wandel-verfolgen-artikel-uber-die-musikindustrie/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 11:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David Bauer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Wo Kunst und Kommerz aufeinander treffen, wird es spannend. Umso mehr, wenn sich eine ganze Branche radikal im Wandel befindet und praktisch im Wochenrhythmus neue Impulse erhält. Die Musikindustrie birgt reichlich Stoff für journalistische Arbeit. Und so habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, für 78s &#8211; Das Magazin für bessere Musik, wo ich als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo Kunst und Kommerz aufeinander treffen, wird es spannend. Umso mehr, wenn sich eine ganze Branche radikal im Wandel befindet und praktisch im Wochenrhythmus neue Impulse erhält. Die Musikindustrie birgt reichlich Stoff für journalistische Arbeit. Und so habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, für <a href="http://www.78s.ch">78s &#8211; Das Magazin für bessere Musik</a>, wo ich als Herausgeber und Autor tätig bin, auch über die wirtschaftlichen Aspekte der Musik regelmässig zu berichten. Eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Texte dieses Jahres.<span id="more-772"></span></p>
<h3>11 Dinge, die das Musikgeschäft in den 00er Jahren geprägt haben</h3>
<p>Ein Abriss der tiefgreifenden Veränderungen, die das Musikgeschäft in den letzten zehn Jahren durchgemacht hat.<br />
&raquo; <a href="http://www.78s.ch/2009/11/09/11-dinge-die-das-musikgeschaft-in-den-00er-jahren-gepragt-haben/">Zum Artikel bei 78s  (9. November 2009)</a></p>
<h3>Lily und die Piraten oder warum Filesharing weder gut noch böse ist</h3>
<p>Kommentar zum Thema Filesharing von Musik, als Reaktion auf die von Lily Allen ausgelöste Urheberrechtsdebatte in England.<br />
&raquo; <a href="http://www.78s.ch/2009/09/22/lily-und-die-piraten-oder-warum-filesharing-weder-gut-noch-bose-ist/">Zum Artikel bei 78s (22. September 2009)</a></p>
<h3>Die CD ist tot, lang lebe &#8211; ja, was eigentlich?</h3>
<p>Unikate, Aktien, Bestechung &#8211; eine Zusammenstellung neuer Distributionsmodelle.<br />
&raquo; <a href="http://www.78s.ch/2009/03/14/die-cd-ist-tot-lang-lebe-ja-was-eigentlich/">Zum Artikel bei 78s (14. März 2009)</a></p>
<h3>Musikdienst Spotify ist nun offiziell die Zukunft der Musikindustrie</h3>
<p>Porträt und Einordnung des Streaming-Dienstes Spotify, dessen Konzept die Musikindustrie umwälzen wird.<br />
&raquo; <a href="http://www.78s.ch/2009/07/11/musikdienst-spotify-ist-nun-offiziell-die-zukunft-der-musikindustrie/">Zum Artikel bei 78s (11. Juli 2009)</a></p>
<h3>50% Robbie Williams für 50 Millionen: Risikoanlage Popstar</h3>
<p>Bericht über ein neues Finanzierungsmodell im Musikgeschäft &#8211; der Popstar als Risikoanlage.<br />
&raquo; <a href="http://www.78s.ch/2009/11/22/50-robbie-williams-fur-50-millionen-risikoanlage-popstar/">Zum Artikel bei 78s (22. November 2009)</a></p>
<p>&raquo; <a href="http://www.78s.ch/tag/musikindustrie/">Alle Artikel zum Thema Musikindustrie auf 78s</a></p>
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